5 weitere Arten von Blogartikeln, die deine Leser lieben werden

Vor zwei Wochen erschien auf meinem Blog der Artikel “5 Arten von Blogartikeln, die deine Leser lieben werden”. Da dieser Beitrag bei vielen Lesern so gut ankam, möchte ich dir heute fünf weitere, interessante Arten von Blogartikeln vorstellen und dir damit ein paar Denkanstöße für deinen eigenen Blog geben. Los geht’s!

 

1. Aufklärungspost

Kennst du die TV-Serie “MythBusters – Die Wissensjäger”? Hier werden bekannte Mythen mittels Experimenten auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Kann ein vom Rasenmäher aufgeschleuderter Stein diesselbe Geschwindigkeit (und somit auch Tödlichkeit) einer Pistolenkugel entwickeln? Kann ein rollender Stein wirklich kein Moos ansetzen? Kann der Genuss eines Mohnbrötchens zu einem positiven Drogentest führen?

In wohl fast jedem Bereich existieren hartnäckige Mythen. Wenn du diesen in einem fundierten, ausführlichen Artikel nachgehst und sie aufklärst, werden deine Leser den Blogpost lieben und gerne teilen. Ein gelungenes Beispiel aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung ist der aktuelle Blogpost der Contenmanufaktur: Unter dem Titel “Mythos oder SEO-Tipp? 16 Test-Ergebnisse” werden hier sogar die Artikelarten “Aufklärungspost” und “Listicle” verbunden. Liest sich interessant, oder? Mit ein wenig Nachdenken kommst auch du sicher auf so einige Mythen, die in deiner Branche kursieren.

 

2. Checklisten

In “5 Arten von Blog-Artikeln, die deine Leser lieben werden” habe ich dir Listicles, also Artikel, die in Listenform einen Überblick über ein bestimmtes Thema (z.B. “5 Plugins, die jeder Marketer kennen sollte”) informieren sollen, vorgestellt. Eine verwandte aber dennoch etwas andere Artikelform ist die Checkliste.

Ein Beispiel für einen solchen Post wäre “Alle Dinge, die du vor deinem Afrika-Aufenthalt erledigen musst”. Im Artikel würden dann sämtliche zwingend benötigten Dinge aufgezählt und wie man sie bekommt. Welche Impfungen und Dokumente sind erforderlich? Wo erhalte ich diese? Wie viel Zeit muss ich hierfür etwa einplanen? All diese Punkte sind wichtig für jemanden, der eine Reise nach Afrika plant und er wird dankbar sein wenn er die benötigten Informationen gut aufbereitet in einem Blogartikel findet anstatt sie sich mühsam zusammensuchen zu müssen.

Mit einem Checklistenartikel lieferst du deinen Lesern nicht nur wertvolle Informationen, sondern gibst ihnen gleichzeitig mit der Liste, die sie nur noch abhaken müssen, auch noch ein Werkzeug in die Hand.

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3. User-Generated-Content-Post

Als user generated content bezeichnet man Inhalte, die von Nutzern eines Dienstes erstellt wurden. Bei einem Blog sind dies klassischerweise die Kommentare, bei Onlineshoppingplattformen wie Amazon Rezensionen zu Produkten. User generated Content bietet dir ohnehin schon viele Vorteile wie “mehr Leben” auf deiner Seite oder Verkaufsförderung (positive Rezensionen von echten Kunden sind ein viel besseres Verkaufsargument als der schönste Werbetext eines Herstellers) – du kannst auf seiner Grundlage aber auch tolle Blogartikel erstellen.

Mit “User-Generated-Content-Post” meine ich natürlich nicht, dass du einfach Kommentare kopieren und als Artikel posten solltest, sondern dass du mittels dieses Inputs Content erstellen kannst. Beispielsweise wird das Format “XY kommentiert Kommentare” von vielen bekannten Youtubern gerne eingesetzt und erfreut sich einer unglaublichen Beliebtheit. Hier werden Userkommentare im Video vorgelesen und dann – wie der Titel schon sagt – kommentiert. So wird direkter mit den Fans kommuniziert und immer wieder gestellte Fragen können ein für allemal für die Allgemeinheit beantwortet werden.

Falls du gedanklich zu weit von der Youtuber-Szene und ihren Stars wie MissesVlog entfernt bist: Keine Sorge, user generated content lässt sich natürlich auch zu Business-Zwecken wunderbar einsetzen. Peer Wandiger von “Selbstständig im Netz” nutzt Zuschriften und Kommentare seiner Leser beispielsweise auch immer wieder um Artikel zu erstellen. Ein Beispiel findest du hier:  http://www.selbstaendig-im-netz.de/2016/03/23/nischen/fragen-zu-nischen-und-domains-antworten-zur-nischenseiten-challenge-teil-3/

 

4. Case Studies

Du fängst an dich für ein Thema zu interessieren, liest Unmengen an Artikeln dazu und bist am Ende doch immer noch irgendwie unbefriedigt. Kommt dir das bekannt vor? Oft liegt es daran, dass nur theoretische Grundlagen behandelt werden. Nehmen wir als Beispiel wieder das Thema “Nischenseiten”. Wie man eine solche aufbaut und was es dabei zu beachten gilt kann man in unzähligen Blogartikeln nachlesen. Wirklich nützlich und teilenswert für alle, die die Grundlagen bereits beherrschen, sind jedoch Artikel mit Case Studies. Hier nimmt der Autor den Leser an die Hand und zeigt ihm anhand eines echten Projektes sein genaues Vorgehen und vor allem auch wie sich die Zahlen entwickeln auf und geht darauf ein welche Probleme auftreten.

Diese Artikelart erfordert viel Arbeit und du musst auch bereit sein einiges von deinem Projekt preiszugeben. Da Case Studies meist über einen längeren Zeitraum laufen werden sie häufig als Artikelserie veröffentlicht. Im Rahmen der aktuell laufenden Nischenseiten-Challenge geben Veranstalter Peer Wandiger und seine Mitstreiter tolle Einblicke in ihre Projekte: Während manche hier nicht einmal die Branche nennen, veröffentlichen andere exakte Zahlen und Taktiken. Wenn dich dieses Thema anspricht, solltest du unbedingt mal ein paar Artikel auf nischenseiten-guide.de lesen. Natürlich sind Case Studies auch in anderen Bereichen sehr beliebt. Ein schönes Beispiel findest du hier: https://de.letsseewhatworks.com/mein-amazon-februar-2016-bericht/

Spannend und lehrreich, oder?

 

5. Ressourcen-Post

Jeder greift bei seiner täglichen Arbeit auf gewisse Ressourcen zurück. Warum diese also nicht mit den Lesern teilen, die sie genauso gut gebrauchen könnten? Fast jeder Blogger empfiehlt in Artikeln Webseiten, Tools oder andere Ressourcen – für den Leser ist es aber mühsam sich durch die einzelnen Posts zu klicken um diese zu finden. Besser ist es also einen Ressourcen-Post zu erstellen, der alle benutzten Programme usw. gesammelt darstellt.

Wie du deinen Ressourcen-Post gestaltest bleibt natürlich dir überlassen, es bietet sich jedoch an ihn als Linkliste oder wie einen Listenartikel zu gestalten damit der Leser einen schnellen Überblick erhält. Ein weiterer Vorteil des Ressourcen-Posts: Hast du ihn einmal erstellt, kannst du ihn aus jedem anderen Artikel, bei dem es passt, mit den entsprechenden Keywords verlinken. In meinem Blog habe ich übrigens eine Seite als Ressourcen-Post eingerichtet: http://jessica-ebert.de/ressourcen/

Welche dieser Artikelarten liest du selbst am liebsten? Hast du schon Erfolge mit ihnen auf deinem Blog erzielen können? Ich bin gespannt!

7 Kommentare

  1. andi   •  

    Sehr Cool Jessica,
    danke für die Zusammenfassung, werde ich gleich mal in meinen Plan mit einwirken lassen.
    Bis denne

  2. Kathrin Hamann   •  

    Danke liebe Jess für diese Erweiterung deines letzten Beitrags dazu. Am liebsten benutze ich die Checklisten-Posts und bei wenig Zeit zunehmend auch die Ressourcen-Posts. Hier kann man gerade bei einer deutschen Zielgruppe, die eher weniger gut Englisch versteht durchaus auch einen englischen Postingbeitrag verlinken und gleich übersetzen.
    Was meinst du dazu?

    Viele Grüße
    Kathrin

  3. P. David   •  

    Sehr cool. Noch 2 weitere: Vergleichsbeiträge, also wo man z.B. 2, 3 oder mehr Produkte vergleicht und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufzählt.
    Problemlösungen – gerade rund um Krankheiten usw. extrem beliebt, vor allem eben auch mit der oben erwähnten Erfahrungsberichten.

  4. Karsten   •  

    Mein Lieblingstipp in Deiner Liste ist der mit den Mythen. Da entstehen gleich ein paar Ideen. Besten Dank dafür :-)

  5. Ildiko   •  

    Hallo Jessica, vielen Dank für die weiteren Beispiele, meine eigene Liste erweitert sich dabei schön. Die Idee mit den Ressourcen ist übrigens richtig toll, das habe ich auf einer Schriftsteller-Seite auch gesehen. Das ist total klasse, denn so kann man wunderbar und schneller selber sein eigenes Wissen erweitern.

  6. Päs   •  

    Hehe der Artikel selber ist das beste Beispiel für einen interessanten Artikel, das ist eine gute Liste;) Bin gerade dabei meine ersten Blogs aufzubauen, diese Tipps helfen weiter. Danke.

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