6 interessante Fakten über unser Gehirn, welche du für dein Marketing nutzen kannst

Das menschliche Gehirn ist ein Wunderwerk: 15 Milliarden Nervenzellen, die jeweils bis zu 500 Impulse in der Sekunde aussenden können, bilden die Schaltzentrale unseres Körpers, ohne die nichts ginge. Längst sind das Gehirn und alle seine Funktionen noch nicht erforscht, natürlich gibt es aber auch schon gut erforschte Bereiche und einige Erkenntnisse über unseren Denkapparat lassen sich ideal für das eigene Marketing nutzen. Daher möchte ich dir im heutigen Artikel sechs Fakten über unser Gehirn präsentieren, auf die du bei deinem Marketing setzen kannst.

 

1. Unser Gehirn liebt Bilder

Fast alle Daten, die unser Gehirn verarbeitet, sind visueller Natur. Bilder werden nicht nur schneller erkannt und gedeutet als Text, sondern sie bleiben auch besser im Kopf. Diesen Fakt kannst du dir z.B. bei Blogtexten wunderbar zu Nutze machen indem du deine Artikel mit guten Bildern anreicherst. So bleibt auch dein Text den Lesern besser in Erinnerung. Besonders Bilder mit Menschen darauf funktionieren gut. Gut gemachte Infografiken werden somit vom Gehirn natürlich auch viel schneller verarbeitet als ein Text, der dieselben Informationen bietet.

 

2. Unser Gehirn scannt zunächst “das große Ganze”

Der erste Eindruck, den wir von einer Sache gewinnen, entsteht zunächst einmal durch grobes “Scannen” mit den Augen. Besucht ein User deine Webseite, so fängt er nicht an die Überschrift zu lesen und liest sich dann brav bis zum Textende durch, sondern er versucht erst einmal einen Gesamteindruck zu gewinnen. Daher ist es wichtig, dass deine Blogartikel oder sonstigen Texte nicht einfach nur aus einer Textwüste bestehen. Sie sollten stets gut strukturiert und mit Zwischenüberschriften, Bildern und Hervorhebungen (z.B. fett, kursiv) versehen sein. Bei längeren Artikeln bietet sich auch ein Inhaltsverzeichnis an. Dies gilt natürlich nicht nur für Texte: Auch wichtige Buttons und Menüpunkte sollten dem Besucher ins Auge springen. Als Faustregel gilt: Der Nutzer muss direkt beim Besuch erkennen, was deine Webseite ihm bietet. Ein durchschnittlicher Besucher liest nur etwa 28% des Textes einer Seite.

 

3. Unser Gehirn liebt auch Geschichten

Reine Fakten lassen sich schwerer merken als wenn diese in eine Geschichte eingebunden werden. Die Menschheit erzählt sich seit Urzeiten Geschichten und so ist es kein Wunder, dass unser Gehirn diese gut verarbeiten kann. Diesen Fakt macht man sich im Marketing im Storytelling zu Nutze.

 

4. Unser Gehirn reagiert stark auf Farben

Dass sich beispielsweise die Farbgestaltung eines Raumes auf unser Gemüt auswirkt ist ein bekannter Fakt. Aber wusstest du auch schon, dass die Farben deiner Webseite sich stark auf den Erfolg dieser auswirken? Leider kann ich dir an dieser Stelle nun keinen konkreten Ratschlag geben und beispielsweise sagen “Jede Webseite funktioniert in blauen Tönen besser” – wie gut sich ein Farbschema eignet hängt nämlich stark vom Thema und von der Intention deiner Webseite ab. Hierzu möchte ich dir daher den Artikel “Dr. Webs Farbenkunde: So wirkt jede Website perfekt” ans Herz legen. Dort wirst du umfangreich dazu informiert.

 

5. Zu viele Auswahlmöglichkeiten können unser Gehirn überfordern

Wir wollen immer die beste Wahl treffen und fürchten uns gleichzeitig sehr davor, dass uns dies nicht gelingen könnte. Haben wir verschiedene Angebote vorliegen, vergleichen wir natürlich. Wenn es aber nun zu viele Informationen bzw. Auswahlmöglichkeiten gibt, kann dies unser Gehirn überfordern und wir treffen am Ende überhaupt keine Entscheidung. Bietest du beispielsweise Webhostingpakete an, ist es daher sinnvoller eine kleine Auswahl für jeden Zweck zu bieten (z.B. Privat, Business, Reseller) als eine Riesenauswahl an Paketen, die sich nur in Nuancen unterscheiden.

 

6. Unser Gehirn verfügt über ein Belohnungssystem

Auch der Fakt, dass unser Gehirn über ein Belohnungssystem verfügt, wird dir sicher nicht fremd sein. Jeder von uns weiß wie gut sich beispielsweise ein Glas Wein nach einem langen Arbeitstag anfühlt oder ein Stück Schokolade, welches man nach dem Erreichen eines Gewichtsziels bewusst genießt. Das Belohnungssystem ist jedoch nicht nur aktiv wenn wir eine Belohnung erleben, sondern auch schon wenn wir eine erwarten. Dieser Fakt lässt sich auch wunderbar für das eigene Marketing nutzen. So kannst du beispielsweise ein kostenloses Ebook anbieten für all jene, die sich in deine E-Mailliste eintragen. Du wirst sehen: Die Eintragerate wird enorm ansteigen weil sich die Besucher schon auf das Freebie als Belohnung freuen.

Gibt es weitere “Gehirn-Tricks”, die du bereits in deinem Marketing einsetzt? Welche Vorgehensweisen funktionieren bei dir besonders gut?

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