7 wichtige Faktoren, die dir dabei helfen aus Besuchern Kunden zu machen

Traffic, also Besucher, ist die eine Sache. Wenn du welchen auf deiner Webseite hast, dann ist das wunderbar! Dein Marketing scheint gut zu funktionieren. Was aber, wenn dir der ganze Traffic keine Verkäufe einbringt? Dann stehen wir vor einem riesigen Problem. Ein Problem, das es am besten sofort zu lösen gilt.

Jeder Traffic, jeder Klick ist zumeist auch mit Kosten verbunden. Wenn der Besucher aber nicht käuflich tätig wird, hast du Geld umsonst ausgegeben. Um es klar zu formulieren: Wenn die Schnittstelle zwischen „Webseite besuchen“ und „Produkt kaufen“ nicht funktioniert, gehst du ins Minus. Die Investition war umsonst.

Damit dein Besucher nicht nur ein Besucher bleibt und Kosten verursacht, sondern auch stolzer Käufer deiner Produkte wird, müssen gewisse Kriterien erfüllt sein.

Bloß, welche Kriterien sind es? Wie steigere ich die Kaufbereitschaft meiner Kunden? Darum soll es nun in diesem Beitrag gehen.

 

Die 7 Faktoren, die jeder Kunde braucht, um auf den Bestellbutton zu klicken

Vielleicht hast du bereits Kenntnisse darüber gesammelt, wie du es schaffen kannst, dass dir ein Kunde im Online Marketing vertrauen kann. Falls dem so ist, dann nutze den Artikel als kleine Auffrischung und als Motivation, deinen Salesfunnel gründlich zu durchforsten und zu optimieren.

Falls du noch nichts davon gehört hast, dann sind die folgenden Zeilen deine heutige Pflichtlektüre.

Faktor #1: Sicherheit schaffen

Die Zeiten, in denen wir Menschen alles aus dem Internet mit Skepsis betrachten, sind (fast) vorbei. Dennoch braucht der Kunde die 100%ige Sicherheit, dass er nach dem Kauf genau das bekommt, was du ihm versprichst. Schaffst du es nicht, deinen Besuchern, diese Sicherheit zu vermitteln, werden sie nicht kaufen – egal wie sehr sie dein Produkt haben wollen.

Wie schaffst du ein 100%iges Sicherheitsgefühl?

  • Ein seriöser, übersichtlicher Webauftritt mit Impressum.
  • Eine Geld-zurück-Garantie anbieten.
  • Den Bezahl- und Kaufvorgang, sowie alle Schritte nach dem Kauf klar verständlich erläutern.
  • Echte Testimonials und Kommentare auf deiner Webseite und deiner Landingpage veröffentlichen.

Faktor #2: Führe eine laufende Interaktion

Man sagt, dass die ungefähre Zahl der Kontakte zwischen dir und dem Kunden vor einem Kauf bei der Zahl 7 liegt. Das heißt, dass der Kunde zu sieben verschiedenen Zeitpunkten etwas von dir hören und dadurch von dir überzeugt werden muss, bis er sich sicher sein kann. Gerade wenn es um Coaching Produkte oder Videokurse geht, wird ein Besucher kaum beim erstmaligen Besuch deiner Webseite zuschlagen. Es geht also darum, mit dem Besucher über einen längeren Zeitraum zu kommunizieren und sich gekonnt in dessen Gedanken einzuschleusen.

Wie startest du eine Interaktion und erhältst sie aufrecht?

  • E-Mail-Marketing. Biete ein themenrelevantes Freebie als Anreiz an, damit sich dein Besucher in deine Liste einträgt.
  • Führe ein Blog. Zeig deinem Besucher deine Präsenz, indem du laufend interessanten Content raushaust.
  • Facebook Fanpage aufbauen. Ein Post, eine Anregung zur Diskussion oder ein motivierendes Bild reicht bereits vollkommen aus, um den Kunden zu zeigen, dass du da bist.

Faktor #3: Baue Sympathie auf

Würdest du von jemanden etwas kaufen, den du so gar nicht leiden kannst? Natürlich nicht! Ich nämlich auch nicht. Wir kaufen in den meisten Fällen niemals das Produkt für sich, sondern das ganze Drumherum. Das Gefühl und die Identifikation. Sympathie ist im Online Marketing die Basis für Alles, da du sonst keinen einzigen Kunden an Land ziehen wirst. Es sei denn du hast ein bahnbrechendes Produkt mit einem Monopol… Da dies aber nur sehr selten (und dann meist nur für kurze Zeit) der Fall ist, erkläre ich dir gerne, wie du Sympathie aufbauen kannst.

Wie baust du Sympathie zum Kunden auf?

  • Sprich die Sprache deines Kunden. Ja, dafür ist eine umfangreiche Zielgruppenrecherche und ein Kundenavatar notwendig!
  • Bringe ihm kostenlosen Mehrwert, der ihn wirklich weiterhilft.
  • Sei motivierend für dessen Vorhaben und Ziele.
  • Wenn du dich selbst brandest, sei immer authentisch. Möglichst positiv authentisch.

Faktor #4: Präsentiere dich als Autorität

Ein enorm wichtiger Punkt, wenn du eigene Produkte verkaufst oder dich selbst brandest! Natürlich sollst du nicht den Oberlehrer und den Neunmalklugen spielen. Wenn es um Autorität in deinem Business geht, geht es lediglich darum, dass dich der Besucher in deinem Feld als vertrauenswürdigen Experten wahrnimmt. Das heißt: Er muss spüren, dass dein Content ihm weiterhelfen wird – und dass er nicht so viel weiß, wie du. Die Frage ist nun:

Wie baust du dir einen Experten/Autoritätsstatus im Online Marketing auf?

  • Schreibe ein eBook (oder lasse eins schreiben) und vermarkte es über Amazon. Gerne können die ersten Verkäufe auch kostenlos sein, damit du erstmal Bewertungen bekommst.
  • Schreibe Gastartikel auf anderen Blogs über dein Thema.
  • Überzeuge durch ein exzellentes Freebie.
  • Untermauere durch einen Blog deinen Wissensfundus.
  • Hol dir Social Proof. Je mehr Kommentare, Follower und Testimonials du hast, desto mehr wird deutlich, wie vielen Menschen du bereits helfen konntest.
  • Meisterleistung: Lass dich von bekannten Blogs oder YoutubeChanneln interviewen.
  • Lege deine eigenen Erfolge durch dein Produkt offen.

Faktor #5: Alles muss stimmig sein

Eine Webseite, die mit willkürlichen Farben versehen ist, hat noch nie einen guten Eindruck hinterlassen. Ebenso sind widersprüchlicher Inhalt oder verschiedene Schreibstile kein guter Nährboden, um den Kundenstamm wachsen zu lassen. Unser menschliches Gehirn will immer Parallelen und Logik erkennen. Das stellt uns zufrieden und erweckt den Eindruck, dass alles in Ordnung ist. Werden wir aber immer wieder verwirrt, so bekommen wir ein ungutes Bauchgefühl.

Eigentlich ist es eine einfache Grundlage. Doch sie erfordert Sorgfalt während der Umsetzung.

Wie lässt du deinen Auftritt stimmig erscheinen?

  • Farben müssen gut ausgewählt und konsequent beibehalten werden.
  • Der Schreibstil muss gleich sein und im optimalfall Wiedererkennungswert haben.
  • Inhalte dürfen sich nicht widersprechen.

Faktor #6: Bleib am Ball

Wenn dein Business von Nachhaltigkeit geprägt sein soll, dann ist Konstanz unumgänglich. Bestenfalls muss der Kunde schon vor dem Kauf merken, dass du laufend Content raushaust und für deine Bestandskunden immer da bist.

Es ist ziemlich plump, wenn nach dem Kauf die gesamte Interaktion ins Nichts mündet. Das ist weder gut für die Kundenakquise, noch für die Kundenbindung.

Wie bleibst du am Ball?

  • Erstelle regelmäßige E-Mail Newsletter*.
  • Erstelle regelmäßig Blogbeiträge und/oder Videos.
  • Sei auf Social Media aktiv.
  • Reagiere auf Kundennachrichten.

Faktor #7: Trigger den Kunden da, wo der Schuh am meisten drückt

Der letzte Faktor ist am schwierigsten umzusetzen, da es individuell auf dein Business ankommt. Jedoch gibt es so manche Prinzipien, die du im Verkauf immer umsetzen musst. Die Grundlage dafür ist, dass du deine Zielgruppe ganz genau kennst – mitsamt dessen Zielen, Wünschen und Ängsten. Eine Marketing-Kampagne „auf gut Glück“ hat noch nie wirklich funktioniert. Daher finde heraus, was dein Kunde wirklich will.

Wie triggere ich den Kunden da, wo der Schuh am meisten drückt?

  • Kenne deine Kunden in- und auswendig. Kenne die Ziele und Ängste.
  • Arbeite die Ziele und Ängste hervor und verdeutliche sie ihm.
  • Verkaufe immer den Nutzen hinter dem Produkt. Welche Vorteile hat der Kunde für sein Leben? Komfort? Mehr Geld? Mehr Zeit? Genuss? Sicherheit? Freiheit?
  • Gib dem Kunden die Lösung für sein Problem und verkaufe mit größtmöglicher Sicherheit, indem du alle 7 Faktoren umsetzt.

 

Fazit

Viele Faktoren mögen auf den ersten Blick total logisch klingen.

„Natürlich braucht der Kunde Sicherheit, Social Proof und Sympathie! Das ist doch Online Marketing von gestern!“

Und du hast vollkommen recht. Leider ist es in vielen Fällen aber so, dass es an der Umsetzung der Faktoren hapert. Ich hoffe, dass ich dir mit den Tipps wertvolle Hilfe leisten konnte. Frage dich bei deinem Business immer wieder selbst, ob du richtig mit der Zielgruppe kommunizierst. Durchforste deinen gesamten Salesfunnel und stelle dir immer wieder die Frage:

„Wenn ich Teil der Zielgruppe wäre, würde ich an den Produkten interessiert sein? Würde ich mich näher damit beschäftigen? Würde ich mich über die nächste E-Mail oder den nächsten Blogbeitrag freuen? Und Würde ich das Produkt kaufen?“

Passend dazu:

Facebook Ads – Neuer Kurs von Björn Tantau*

Online Marketing Praxisbuch von Thomas Klußmann*(gegen Versandkosten)

2 Kommentare

  1. Daniel   •  

    Hallo Jess, mal wieder ein großes Lob an diesen Artikel. Ich habe mir die Punkte gleich aufgeschrieben und als Leitfaden in Sichtweite angetackert. :-)

    Gerade die Autorität unter beweis zu stellen, fällt mir persönlich immer wieder schwer, ebenfalls in dein sozialen Netzwerken wirklich Fuß zu fassen erscheint auf den ersten Blick einfach, entpuppt sich aber als echte Arbeit.

    Ich schnapp mir jetzt mal diesen Leitfaden und prüfe Alles um eventuelle Lücken zu füllen oder Fehler auszumerzen.

    Vielen Dank für diesen Beitrag.

  2. Achim Godau   •  

    Hallo Jessica,

    sehr guter Artikel, der sogar für einen Laien wie ich es bin sehr gut verständlich ist. Ich werde die Tipps bei meiner weiteren Planung zur Homepage berücksichtigen und Dich ggf. kontaktieren für ein Angebot.

    MfG
    Achim Godau

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