7 grundlegende Elemente, die auf deiner Website nicht fehlen dürfen, wenn du ein erfolgreiches Online-Business aufbauen möchtest

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Sehr häufig werde ich von Leuten angeschrieben, die auf der Suche nach einem Erfolgsrezept sind, welches man Schritt für Schritt befolgen kann um das zu erreichen, was andere vollbracht haben. Hierauf eine universelle Antwort zu finden ist sehr schwierig, denn die Situation eines jeden ist unterschiedlich und auch die Ziele sehr facettenreich. Die Basis für ein erfolgreiches Online-Business ist jedoch eine funktionierende und gut strukturierte Website. Diese muss zwar immer auf deinen Charakter und deine Zielgruppe angepasst werden, aber dennoch gibt es verschiedene Elemente die unter gar keinen Umständen fehlen dürfen. Genau darüber möchte ich heute sprechen und dir aufzeigen, was auf keinen Fall auf deiner Onlinepräsenz fehlen darf, damit deine Besucher effektiv zu zahlenden Kunden konvertiert werden und dein Traffic sich steigert und gut genutzt wird.

 

Der Inhalt deiner Website

Das aller wichtigste ist natürlich der Inhalt! Deine Besucher kommen nicht um sich an schönen Grafiken zu erfreuen, sondern um deine persönliche Meinung zu verschiedenen Themen zu hören und Informationen aufzugabeln. Aus diesem Grund solltest du einen Großteil deiner Zeit damit verbringen, sehr gute Inhalte zu produzieren und somit deinen Lesern das zu bieten, wonach diese auch suchen. Die schönste und tollste Website bringt dir rein gar nichts, wenn die Inhalte nicht entsprechend hochwertig und hilfreich sind.

Folgende Elemente sind für den Inhalt deiner Website wichtig:

 

1. Du brauchst einen Blog

blog erstellenEin Blog ist das Herzstück deines Online-Business. Hier kannst du stets aktuelle Themen besprechen und neue Inhalte publizieren. Der Blog ist dein Sprachrohr und hält deine Leser auf dem neuesten Stand. Ohne ihn ist deine Website nur eine weitere langweilige, statische Seite im Netz.

Du solltest dir unbedingt feste Termine für das Bereitstellen von neuen Inhalten setzen. Texte müssen in regelmäßigen Abständen publiziert werden, damit du kontinuierlich arbeitest und deine Leser sich darauf einstellen können. Wie häufig das sein sollte hängt davon ab, wie viel Zeit und Lust du hast. Einmal in der Woche einen neuen Artikel zu schreiben liegt aber für jedem im Bereich des möglichen.

Lege dein Hauptaugenmerk unbedingt auf eine hohe Qualität. Anstatt zweimal pro Woche etwas halbherzig recherchiertes zu veröffentlichen, solltest du lieber jede Woche einen erstklassigen Artikel raushauen. Oft werde ich auch gefragt, wie viele Wörter so ein Blogbeitrag haben sollte, aber darauf gibt es keine universell gültige Antwort. Schreibe so viel wie du als sinnvoll erachtest! Es bringt nichts die Texte künstlich zu verlängern oder einen Haufen Füllwörter zu verwenden. Der Texte sollte so lang sein, dass du ein Thema ausführlich beleuchten kannst, ohne den Leser zu langweilen.

In einen guten Blogbeitrag gehören auch relevante Bilder und Verlinkungen. Wenn auf einer anderen Website bereits ein Teilaspekt sehr gut erläutert wurde, musst du dies nicht erneut tun, sondern kannst darauf verweisen. So bietest du deinen Besuchern Abwechslung und eine große Vielfalt an Informationen. Zudem kannst du auf diese Weise wunderbar Networking betreiben und eine Beziehung zu anderen Menschen aus deiner Nische aufbauen. Solche Kontakte sind sehr wertvoll und man kann sich immer gegenseitig helfen.

 

2. Stell dich ausführlich vor

Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bist du nicht der einzige der in deinem Bereich ein Online-Business betreibt oder betreiben will. Um deine Leser langfristig an dich zu binden, ist deine Persönlichkeit ein sehr effektives Werkzeug. Die Menschen wollen dich kennenlernen und mögen die Art wie du Sachverhalte vermittelst. Sei also nicht darauf aus wie jeder andere zu sein, sondern hebe dich bewusst ab.

jessica-ebertDamit das möglich ist, musst du den Lesern zeigen wer du bist. Erstelle eine “Über mich” Seite auf der du etwas über dich, deinen Charakter und deinen Werdegang preisgibst. Lade ein nettes Bild von dir hoch, sag wie du heißt, woher du kommst, was du so machst und wofür du dich interessierst. Ebenfalls wichtig ist, dass du deinen Lesern auch erzählst, warum du diese Seite betreibst, welche Vorteile sie haben, wenn sie deine Artikel lesen und deine Produkte kaufen und was dich bzw. deine Arbeit so einzigartig macht.

Zugegeben, das zu schreiben ist nicht ganz einfach und du wirst sicher ein paar Anläufe benötigen, aber wenn du es geschafft hast, dann ist allein das schon etwas, was nicht jeder hat…eine richtig gute “Über mich” -Seite.

Manche Leute werden dich unsympatisch finden und zu einem anderen Blog gehen, doch die meisten werden dich mögen und genau aus diesem Grund regelmäßig wiederkommen. Man kann es nie allen recht machen, aber das ist doch vollkommen in Ordnung. Sei einfach du selbst und du wirst Anhänger finden!

 

3. Formuliere dein Angebot sehr deutlich

Sehr oft erlebe ich, dass Menschen keine klare Message haben und alles sehr schwammig formulieren. Du musst verstehen, dass jeder auf der Suche nach etwas ist und innerhalb kurzer Zeit entscheidet, ob du der richtige Ansprechpartner bist oder nicht. Wenn man also nicht auf den ersten Blick erkennen kann was du anbietest, wird das Browserfenster geschlossen und woanders weitergesucht.

Wenn du dich als Experte im Bereich Angeln etablieren möchtest, musst du genau das kommunizieren.
Schreibe in großen Buchstaben “DEIN ANGELEXPERTE” oder etwas ähnliches ganz oben auf deine Website und jeder Besucher wird direkt wissen, dass er bei dir Wissen rund um dieses Thema finden wird. Wenn du noch nicht zu den absoluten Profis gehörst, ist das gar kein Problem. Schreibe über die Themen von denen du etwas verstehst und lass alles andere erstmal weg. Nach und nach wirst du dich immer besser mit der Materie auskennen und zusätzliches Wissen ansammeln, was du an deine Besucher weitergeben kannst.

Auch beim Verkauf von E-Books, Kursen, Produkten und Dienstleistungen solltest du sehr direkt sein. Nur die wenigsten fallen auf die Tricks der Werbeindustrie rein und wenn du einen Unterschied machen willst, solltest du ehrlich mit jedem umgehen, der dir die Ehre erweist deine Website zu besuchen. Sage ihm genau was du bietest und was du dafür haben möchtest. Zeige auf wie dein Produkt das Leben des potentiellen Käufers positiv verändern kann und sage ihm, was du dafür verlangst. Die Menschen sind schlau genug anschließend zu entscheiden ob es sich für sie lohnt oder nicht.

 

4. Eine gut optimierte Startseite

optimierte StartseiteIn sehr vielen Fällen ist deine Startseite die Eintrittspforte zu deiner Website. Hier landen viele zuerst und entschieden anschließend, ob sie weiterlesen, oder lieber wieder zurückkehren. Genau aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass du hier viel Arbeit investierst um die Startseite so gut wie möglich zu optimieren. Sie soll genau erkennen lassen, was den Leser erwartet und Gründe verdeutlichen, wieso er unbedingt hier bleiben sollte.

Auch die optische Gestaltung ist von großer Wichtigkeit und darf nicht vernachlässigt werden. Das Auge isst nicht nur mit, sondern entscheidet auch darüber, ob etwas als hochwertig und professionell angesehen wird oder eben nicht.

Damit eine Startseite einen guten Nutzen entfalten kann, muss sie den Besucher auf das vorbereiten, was auf den Unterseiten auf ihn wartet. Weise ihn auf Dinge hin, die ihn interessieren könnten.

Das aller wichtigste an deiner Startseite ist, dass du Menschen die sich für deine Website entscheiden haben auch auf dieser behältst und im Idealfall immer wieder kontaktieren kannst.

Dabei helfen dir die nachfolgenden Elemente:

 

4.1 Ein Optin-Feld

Landläufig herrscht die Meinung, dass die E-Mail immer stärker in Vergessenheit gerät und kaum noch verwendet wird. Soziale Netzwerke lösen sie ab und kaum jemand nutzt sie privat. Im Online Marketing hat sie dennoch einen enorm hohen Wert und eine gut gepflegte und große E-Mailliste ist wahres Gold wert. Gibt dir ein Leser seine E-Mailadresse ist dies nicht nur ein großer Vertrauensbeweis, sondern eine Zustimmung in Zukunft öfter von dir etwas hören zu wollen.
Nun kannst du ihn regelmäßig kontaktieren und z.B. auf all deine Angebote hinweisen.

Eine E-Mailliste bedeutet konstanten und auf Knopfdruck abrufbaren Traffic und dieser ist sehr wertvoll. Beginne am besten sofort damit deine Liste aufzubauen und pflege diese sehr sorgfältig.

Positioniere das Optin-Feld so, dass man es immer gut sehen kann. Auf der Startseite sollte es im oberen Bereich (above the fold) die Möglichkeit geben, sich in deinen Verteiler einzutragen. Mache deutlich, wieso man sich unbedingt in deine E-Mailliste eintragen sollte und mit welchen Vorteilen man rechnen kann.

Hinweis: Ich empfehle dir einen s.g. Two-Step-Optin (s. meine Startseite) zu verwenden. Diese Methode hat 1. eine höhere Eintragungsrate und 2. mag Google neuerdings keine Formulare mehr auf der Startseite (weiß der Himmel warum…Google halt ;) ) Hier ein Video dazu.

 

4.2 Ein “Freebie” bewirkt Wunder

selbststaendig-ebookNiemand arbeitet gerne umsonst und wir wollen schnelle und messbare Ergebnisse erzielen. Dennoch muss man gerade zu Beginn vorallem Zukunft investieren und erntet so auf lange Sicht deutlich mehr, als wenn man sich auf kurzfristige Erfolge versteift. Vielleicht kennst du aus eigener Erfahrung, dass man sich nicht sonderlich gerne in Newsletter einträgt. Man rechnet mit Werbung und Spam. Um den Menschen einen Anreiz zur Eintragung zu geben, haben sich Freebies extrem bewährt. Dabei handelt es sich um kleine Geschenke, die man als Dankeschön erhält. E-Books eignen sich hier hervorragend. Sie machen einem nicht so viel Arbeit und sind sehr begehrt. Die technische Umsetzung ist simpel, denn man kann jedem nach Eintragung in die Liste einen Downloadlink zukommen lassen.

Mit einem E-Book kann man zudem sehr gezielt auf die Interessen des Lesern eingehen. Wenn du dich als Experte für das Angeln positionieren möchtest, kannst du beispielsweise über die Vor- und Nachteile verschiedener Angelrouten informieren oder eine Anleitung zur Wahl des perfekten Köders sprechen.

Wenn du mehr über das Thema “Ebook erstellen” erfahren möchtest, findest du HIER einen Artikel darüber.

 

4.3 Ein guter Newsletter mit hochwertigen Inhalten

Nachdem sich die Leute in deine Liste eingetragen haben, hast du die Möglichkeit ihnen E-Mails zukommen zu lassen. Es ist empfehlenswert langsam eine Beziehung zu den Lesern aufzubauen und sie behutsam mit Informationen zu füttern So bewirkst du, dass sie gerne von dir hören und Freude beim Öffnen der E-Mails haben. Damit du nicht jede E-Mail einzeln entwerfen musst, ist es ratsam einen Autoresponder bzw. Newsletter-Anbieter zu nutzen.

Genau wie bei den Inhalten auf deinem Blog, solltest du dich auch via E-Mail regelmäßig zu Wort melden. Wenn du einmal pro Woche einen neuen Artikel veröffentlichst, könntest du beispielsweise auch jede Woche eine E-Mail versenden.
Setze auch hier den Fokus auf Qualität und berichte über Dinge die deine Leser auch wirklich interessieren.

Zu diesem Thema findest du hier einige Videos, in denen ich dir den Email-Marketing-Anbieter GetResponse vorstelle und zeige, wie du damit effektiv arbeiten kann. 

 

Die Technik deiner Website

Vor diesem Teil haben einige etwas Angst. Sie freuen sich darüber nette Texte zu schreiben, denken aber dass die technische Umsetzung einer funktionierenden Website ein Hexenwerk sei. Ich kann euch beruhigen. Mit der richtigen Anleitung (die du hier findest) kann jeder diese Dinge machen ohne sich groß Sorgen machen zu müssen. Es ist alles eine Frage des Willens: Tschaka!

 

5. Das Tracking

TrackingEs ist besonders wichtig, dass du das Verhalten der Leser auf deiner Website festhältst und analysierst. So kannst du erkennen, welche Inhalte sie besonders mögen, wo sie gerne hinklicken und was sie möglicherweise abschreckt. Die Auswertung bringt dir viele nützliche Erkenntnisse, die dir beim Bestimmen und Verstehen deiner Zielgruppe helfen. Google hat mit Analytics ein Tool geschaffen, welches weltweit gerne eingesetzt wird und eine Vielzahl von tollen Möglichkeiten bietet.

Du kannst damit unter anderem festhalten, wie viele Leute sich dein Freebie anschauen und wie viele davon eine Eintragung in deine Liste vornehmen. Die daraus erhobenen Daten helfen dir dabei stetig zu optimieren und somit langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen.

Tracking wird häufig von vielen Menschen vernachlässigt, weil sie denken, dass es nicht wichtig sei oder unheimlich kompliziert ist. Mit folgenden Video-Tutorials wird es aber für dich zum Kinderspiel: Google Analytics in die Website integrieren – Conversion tracken

 

6. Das Optin-Feld richtig positionieren

optin formularIch habe schon darüber gesprochen, dass das Optin-Feld auf der Startseite gut sichtbar positioniert sein muss. Viele Besucher wollen sich aber erst anschauen was du zu bieten hast, oder kommen über Google und soziale Netzwerke nicht auf die Startseite, sondern auf einen im Blog veröffentlichten Beitrag. Auch hier musst du ihnen die Möglichkeit geben sich in deine Liste einzutragen. Meiner Erfahrung nach ist besonders das Ende und die Mitte von Beiträgen ein guter Ort um dein Optin-Feld einzufügen. Hier haben die Leser sich bereits von der Qualität deiner Arbeit überzeugt und wissen diese zu schätzen. Sie wollen mehr von dir hören und wenn es dazu noch ein Freebie gibt: Perfekt!
Teste hier etwas rum und halte per Analytics fest, wie du die meisten Abonnenten bekommst.

Hier findest du ein Video, in dem ich dir ein Plugin für WordPress vorstelle, mit dem du unter jedem Artikel automatisch ein Optin-Formular erstellen kann!

 

7. Gib deinen Lesern die Möglichkeit Artikel in sozialen Netzwerken zu teilen

Bei mir kommt ein großer Anteil der Besucher über Facebook und meine Leser liken und teilen gerne meine Artikel. Das liegt daran, dass sie viele im Freundeskreis haben, die auch potentielles Interesse daran haben, was ich so schreibe. Mute den Leuten aber nicht zu, viel Arbeit für dich zu investieren. Mach ihnen das Teilen so einfach wie möglich. Ideal sind Social Sharing Buttons, die direkt neben oder unter deinen Beiträgen positioniert sind. So muss der Leser nur einmal klicken und schon hat er dir und seinen Freunden einen großen Gefallen getan.

social sharingFalls du WordPress verwendest, gibt es dazu ein paar nützliche Plugins, die die ganze Arbeit für dich erledigen.
Floating Social Buttons sorgt zum Beispiel dafür, dass diese immer neben deinem Text sind, egal wie weit nach oben oder unten der Leser scrollt. Durch die animierte Bewegung werden sie zum Blickfang und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass deine Inhalte geteilt werden.

Für WordPress und andere Seiten gibt auch Tools wie ShareThis oder AddThis, bei denen man ganz einfach ein paar Sharing-Buttons erstellen und in die Website integrieren kann.

 

Wenn du diese sieben Punkte wirklich umsetzt, hast du dir und deiner Website einen großen Gefallen getan und einen riesigen Schritt in Richtung Erfolg gewagt. Wichtig bei dem Ganzen ist, dass du nie aufhörst zu testen und zu verbessern. Es gibt kein Patentrezept, denn jeder Leser ist eine Person mit einem individuellen Charakter. Mit der Zeit lernst du deine Besucher aber immer besser kennen und weißt irgendwann intuitiv, was ihnen gefällt und wovon sie lieber Abstand halten.

Behandle deine Liste und deine Website immer gut und hege und pflege sie. Die viele Arbeit wird sich sehr lohnen und du baust dir langfristig ein enormes Kapital auf, welches immer wieder eine Rendite abwerfen wird!

4 Kommentare

  1. Walter   •  

    Hallo, wie immer gut geschrieben und man merkt schnell das da jemand schreibt die schon lange in diesem Business Fuß gefasst hat. Schöne Grüße

  2. Patrick Posner   •  

    Guter Artikel, allerdings nennt man den oberen Bereich einer Website „above-the-fold“ und nicht „about-the-fold“ ;-)

    • Jessica Ebert   •     Author

      Hallo Patrick, danke für den Hinweis. Sollte auch eigentlich so da stehen ;)

  3. Mattis   •  

    Hallo Jessica,

    schöne Zusammenfassung.
    Gerade die Angebotsformulierung ist für viele ein Problem. Gerade Blogger, für die ihr Blog im Vordergrund steht, tun sich schwer damit. Da steht irgendwo winzig klein ein „Mit mir arbeiten“ o.ä. Wer aber mit seiner Dienstleistung oder mit seinem Produkt etwas verdienen möchte, muss dieses auch deutlich sichtbar machen.

    Gruß
    Mattis

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