7 häufige Fehler im E-Mail Marketing, die du unbedingt vermeiden solltest!

Wohl kaum eine andere Werbeform wurde schon so oft totgesagt wie das E-Mail-Marketing. Wer heute verkaufen will sollte auf SEO, Social Media und Influencer Marketing setzen heißt es. Doch halt: Natürlich sollten diese Methoden zwar nicht in deinem Marketingmix fehlen aber E-Mail-Marketing ist auch 2016 noch mehr als lebendig. Laut einer Schätzung des Technologie-Marktforschungsunternehmens The Radicati Group wurden im letzten Jahr weltweit etwa 112,5 Milliarden geschäftliche Mails täglich geschickt und empfangen und in den nächsten Jahren soll diese Zahl sogar noch steigen. Unternehmen mit einer großen E-Mail-Liste können “auf Knopfdruck” durch das Versenden eines Newsletters riesige Umsätze einfahren. Man sagt nicht umsonst “Das Geld liegt in der Liste”.

Warst du bisher auch der Meinung, dass E-Mail-Marketing tot ist? Hast du eventuell schon eigene Erfahrungen gesammelt und frustriert aufgegeben? Woran kann es liegen, dass deine Newsletterkampagnen keinen Erfolg haben?

Im heutigen Artikel möchte ich dir die sieben häufigsten Fehler im E-Mail-Marketing vorstellen und dir zeigen wie du diese vermeiden kannst. Los geht’s:

 

Fehler Nr. 1: Kein Double-Opt-In-Verfahren

Vermeide diese rechtliche Stolperfalle unbedingt! Du darfst nur Empfänger in deine Liste aufnehmen, die dem per Double-Opt-In zugestimmt haben. D.h. meldet sich jemand mit seiner E-Mail-Adresse auf deiner Webseite an, muss er die Anmeldung anschließend auch noch bestätigen indem er auf einen Bestätigungslink in der ersten Mail klickt. Hältst du dich nicht daran drohen Abmahnungen!

 

Fehler Nr. 2: Keine gute Betreffzeile

Der Betreff deiner E-Mail entscheidet maßgeblich darüber ob sie von vielen Empfängern geöffnet wird oder nicht. du musst also bereits mit der Betreffzeile das Interesse deiner Empfänger wecken. Halte dich dabei so kurz wie möglich um zu vermeiden, dass der Betreff im E-Mailprogramm “abgeschnitten” wird und verzichte auch unbedingt auf “spammige” Sonderzeichen oder unangemessene Großschreibung. Wichtig: Bestimmte Wörter im Betreff können auch dafür sorgen, dass deine Mail von gängigen Spamfiltern aussortiert wird. Eine Übersicht über einige dieser typischen Spambegriffe findest du hier.

Tipp: Mittels A/B-Splittests kannst du unterschiedliche Betreffzeilen ausprobieren und so herausfinden was gut ankommt. Achte beid er Wahl deines Email-Marketing-Anbieters also darauf, dass Splittests möglich sind. GetResponse * kann das zum Beispiel.

 

Fehler Nr. 3: Falscher Versandzeitpunkt

Wenn du deine Mails zum falschen Zeitpunkt versendest, kann sich dies unter Umständen sehr negativ auf die Öffnungsrate auswirken. Aber was ist der ideale Zeitpunkt zum Versand eines Newsletters? Darauf kann und möchte ich dir keine pauschale Antwort geben, da dies sehr stark von deinem Empfängerkreis abhängt.

Kleines Beispiel: Versendest du im B2B-Bereich, werden die Empfänger die Mails vermutlich größtenteils innerhalb der normalen Arbeitszeiten lesen, versendest du Newsletter an Privatkunden eines Onlineshops werden deine Mails wohl eher nach Feierabend lesen. Der Sonntagabend/Montagmorgen ist im B2B-Bereich meist eine schlechte Wahl, da am Montag viele Mails abgearbeitet werden müssen und dein Newsletter so leicht untergehen kann.

Generell gilt auch hier: Teste verschiedene Versandtage und -zeiten um herauszufinden was bei deiner Liste am besten funktioniert.

 

Fehler Nr. 4: Du versetzt dich nicht in deine Empfänger hinein

Dieser Punkt gilt nicht nur für den Versandzeitpunkt: Versuche dir deinen “typischen” Empfänger vorzustellen und gestalte deine Mail dementsprechend. D.h. wenn du beispielsweise Bürozubehör anbietest, wird deine Mail vermutlich besser ankommen wenn sie möglichst seriös und nüchtern formuliert und designed ist und du deine Empfänger siezt, betreibst du einen Shop für Videogames, fährst du mit duzen, der emotionalen und ruhig etwas flapsigen Beschreibung von spannenden Features der neuesten Spiele, vielen Bilder und bunten, “lauten” Textelementen wohl besser.

 

Fehler Nr. 5: Die Mail vor dem Versand nicht sorgfältig testen

Fehler wie beispielsweise ein fehlender oder falscher Link in deinem Newsletter sind mehr als ärgerlich und kosten Kunden. Schicke dir daher vor dem Versand unbedingt selbst einen Test-Newsletter zu, lese diesen aufmerksam und klicke alle Links testweise an. Da viele Menschen ihre Mail auf dem Smartphone abrufen, solltest du außerdem auch überprüfen wie die Mail auf mobilen Geräten angezeigt wird. Dies geht oft direkt über die Versandsoftware oder alternativ indem du die Testmail selbst auf dem Handy durchschaust.

 

Fehler Nr. 6: Ergebnisse nicht tracken/nicht analysieren

Wenn Du dir die Reports deiner Newslettersoftware nicht anschaust und die darin enthaltenen Daten nicht auswertest, verschenkst du bares Geld. Nur durch eine sorgfältige Analyse kannst du herausfinden welche Betreffzeilen bei deinen Empfängern beispielsweise gut ankommen (siehe Öffnungsrate), welche Arten von Links gerne geklickt werden oder wie diese Klicks konvertieren. Viele Versandlösungen lassen sich zusätzlich mit Google Analytics verbinden. Nutze diese Chance unbedingt!

 

Fehler Nr. 7: Keine Abmeldemöglichkeit

In jeder Mail muss der Empfänger die Möglichkeit haben sich aus deiner Liste abzumelden. Dieser Punkt ist gesetzlich vorgeschrieben.

PS: Auch ein Impressum ist in jeder Mail Pflicht, sonst drohen ebenfalls Abmahnungen.

 

Fazit

“Das Geld liegt in der Liste” gilt auch heute noch uneingeschränkt. Wichtig für den Erfolg ist es jedoch, dass du E-Mail-Marking richtig einzusetzen weißt und die typischen Fehler dabei vermeidest. Nimm dir für jede Mail genügend Zeit, versuche dich in deine Empfänger hineinzuversetzen und gestalte den Betreff, den Inhalt und das Design dementsprechend. Auch kleine Fehler können große Auswirkungen haben, daher solltest du deine Mails unbedingt immer vor dem Versand sorgfältig prüfen und die Kampagne später auch jedes Mal auswerten um Verbesserungen vornehmen zu können. E-Mail-Marketing bietet tolle Test- und Auswertungsmöglichkeiten, daher solltest du diese auch nutzen!

Konntest du schon eigene Erfahrungen im E-Mail-Marketing sammeln? Wenn ja: Wie sehen diese aus?

Übrigens: Wenn dich das Thema näher interessiert, schau dir unbedingt meinen Kurs: „E-Mail Marketing mit GetResponse“ an! Dort zeige ich dir, wie du mit dem Anbieter GetResponse effektive E-Mail Kampagnen aufbauen und deine Liste aufbauen und monetarisieren kannst.

Hier kommst du zum Kurs  

1 Kommentar

  1. Dennis Drzosga   •  

    Vielen Dank für die Tipps, vorallem das mit dem Mail-Versand. Werde dies mal beachten bzw. beobachten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Newsletter anmelden & Gratis Ebook herunterladen!