7 Tipps für mehr Verkäufe – Digitale Produkte erfolgreich vermarkten

In den bisherigen Teilen meiner 7-Tipps-Artikelreihe bin ich unter anderem bereits darauf eingegangen wie du mehr Besucher auf deine Webseite bekommen kannst, also Traffic erzeugst. Doch was bringen dir hunderte oder tausende Besucher wenn kaum einer von ihnen bei dir kauft? Eben. Schließlich muss auch die Conversion Rate stimmen.

Als Conversion bezeichnet man es wenn ein Besucher zu einem Kunden wird. Die Anzahl der Käufer verglichen mit der Anzahl der Besucher ist dann die sogenannte Conversion Rate. Wenn du ein digitales Produkt wie beispielsweise einen Onlinekurs oder ein Ebook anbietest muss es dir gelingen dieses auf deiner Verkaufsseite (Salespage) so gut in Szene zu setzen, dass deine Conversion Rate möglichst hoch ist. Soweit klar, oder?

Selbst wenn dein Produkt top ist, gibt es jedoch einige Dinge, die es bei der Gestaltung der Verkaufsseite zu beachten gilt. Daher möchte ich dir im heutigen Artikel sieben Tipps für deine Salespage geben, die dir dabei helfen mehr zu verkaufen.

 

Was du auf der Verkaufsseite beachten solltest

Benefits und Fakten

Nichts ist schlimmer als eine Salespage, bei der sich der Besucher fragen muss “Was wird hier überhaupt angeboten bzw. was bringt mir das Produkt?”. Daher muss deine Salespage natürlich einerseits alle wichtigen Fakten zum Inhalt deines Produkts klar rüberbringen, andererseits sollten dem Besucher auch seine persönlichen Benefits (Vorteile) verdeutlicht werden, die er hat wenn er dein Produkt erwirbt. Bietest du beispielsweise eine Ebook zum Thema SEO an, so empfiehlt es sich die einzelnen Kapitel als Übersicht vorzustellen damit der Besucher weiß welche Inhalte ihn genau erwarten und er nicht “die Katze im Sack” kaufen muss. Neben diesen Fakten solltest du dem Besucher jedoch auch darlegen, was seine Benefits sind wenn er dein Produkt kauft. Diese könnten hier beispielsweise “Wenn Sie dieses Ebook kaufen lernen Sie Google besser zu verstehen”, “Mit den Tipps aus dem Ebook ranken Sie mit Ihrer Unternehmenswebseite lokal besser” oder “Mit SEO müssen Sie weniger Geld für bezahlte Werbeanzeigen ausgeben” sein. Wenn der Besucher direkt versteht, was seine persönlichen Vorteile sind, wird dies deine Conversion Rate steigern.

Du solltest auch emotionale Benefits mit einbringen. Das ist bei den meisten Themen möglich. Wenn wir bei dem SEO-Ebook bleiben, kann das „besser ranken“ weitergeführt werden. Wer besser rankt, kann seinen Umsatzsteigern und hat weniger finanzielle Sorgen… usw.

 

2. Call to Action

Als Call to Action bezeichnet man eine klare Handlungsaufforderung. Auf einer Salespage könnte diese beispielsweise ein auffälliger Button mit der Aufschrift “Jetzt kaufen” sein. Ein Call to Action muss jedoch nicht unbedingt in Buttonform vorliegen. Auch eine Aufforderung am Ende des Textes wie beispielsweise “Kaufen Sie jetzt das SEO-Ebook und bringen Sie Ihre Unternehmenswebseite nach vorne” ist ein Call to Action, der deine Conversion Rate steigern kann. Eventuell ist dir schon einmal aufgefallen, dass ich am Ende meiner meisten Blogartikel nach deinen Erfahrungen zum Thema frage und zum kommentieren auffordere. Auch dies ist auch ein Call to Action. Allerdings nicht um zu verkaufen sondern um u.a. die Interaktionsrate auf meinem Blog zu erhöhen.

 

3. Social Proof

Als Social Proof (auch als soziale Bewährtheit bekannt) bezeichnet man den Umstand, dass Menschen sich bei Ihrer (Kauf-)Entscheidung von anderen Menschen beeinflussen lassen. Wenn du beispielsweise auf Amazon unterwegs bist und nach einem Mixer suchst, so wird deine Entscheidung sicher auch davon beeinflusst wie gut die Bewertungen der einzelnen Geräte sind, wie viele Bewertungen es gibt und welchen Verkaufsrang das Gerät hat. Auch beim Kauf von Zubehör lässt man sich leicht durch die Anzeige “Kunden, die dieses Produkt kauften, kauften auch…” beeinflussen. Diesen Umstand kannst du auch für deine Salespage nutzen indem du im Text beispielsweise erwähnst wie viele Menschen dein Produkt bereits gekauft haben, wie niedrig die Rückgabequote ist o.ä. Außerdem kannst du auch Kunden oder Experten aus deiner Branche bitten als Testimonials aufzutreten.

 

4. Sales Funnel einrichten

Da die wenigsten Menschen direkt beim ersten Besuch auf einer Webseite einen Kauf abschließen, empfiehlt es sich einen Sales Funnel (Verkaufstrichter) anzulegen um Interessenten schrittweise in zahlende Kunden umzuwandeln. Wie dies funktioniert habe ich bereits ausführlich in meinem Artikel “Der Sales Funnel – Wie du aus Interessenten Kunden machst” beschrieben.

 

5. Vorher Expertenstatus aufbauen

Ebenfalls hilfreich dabei eine bessere Conversion Rate zu erreichen ist es dir vorher einen Expertenstatus aufzubauen. Da wie bereits erwähnt kaum jemand gerne die sprichwörtliche “Katze im Sack” kauft, steigt die Conversion Rate auf Salespages wenn der Besucher dich bereits “kennt”. “Kennt” ist hierbei in Anführungszeichen gesetzt, da er dich natürlich nicht persönlich kennen muss um dein Produkt zu erwerben. Einen Expertenstatus auf deinem Gebiet kannst du dir optimal mit Free Content aufbauen, also mit Content, der für die Besucher kostenlos verfügbar ist. Dieser kann beispielsweise aus hilfreichen Blogartikeln, Videos, Podcasts, Freebies wie Ebooks oder Checklisten oder Gastartikeln bestehen.

 

6. Schaffe Sicherheit

Sorge daher dafür, dass sich der Besucher auf deiner Webseite möglichst sicher fühlt. Um dies zu erreichen, sollte deine Salespage seriös aussehen. Daher empfiehlt es sich auf allzu schrille Farben oder unseriös wirkende, übertriebene Versprechungen zu verzichten. Auch sollte der Besucher nicht den Eindruck bekommen, dass du deine Identität verschleiern möchtest. Wenn ich auf einer Webseite beispielsweise ewig danach suchen muss wer hinter dem Projekt steckt, schreckt mich dies ab. Wenn der Besucher sich objektiv sicher fühlt wirkt sich dies natürlich positiv auf die Conversion Rate aus. Wenn du bei deinem Produkt ein Rückgaberecht oder einen Testzeitraum einräumst solltest du dies auch auf der Salespage klar und auffällig darstellen.

 

7. A/B-Splittests

Auch wenn du mit deiner Conversion Rate bereits zufrieden bist, solltest du niemals vergessen, dass sie auch noch besser sein könnte. Manchmal reichen schon kleine Änderungen wie beispielsweise eine andere Hintergrundfarbe, ein leicht anderer Preis oder andere Buttons um die Conversion Rate drastisch zu steigern. Daher solltest du das Testen nicht vergessen. Hierzu empfehlen sich A/B-Tests. D.h. du erstellst zwei Versionen deiner Salespage, schickst Traffic auf diese und vergleichst dann welche Version besser performt. Anschließend nimmst du die besser konvertierende Version, nimmst wieder kleine Änderungen an ihr vor, vergleichst wieder usw…

Wie du einen Splittest kostenlos mit Google Analytics einrichtest, erkläre ich dir hier ->

Konntest du bereits eigene Erfahrungen mit der Steigerung der Conversion Rate sammeln? Falls ja: Welche Maßnahmen haben dir am meisten geholfen?

3 Kommentare

  1. Dr. Gabriele Frings   •  

    Hallo Jessica,

    danke für den überaus informativen Artikel! Conversion ist ja ein ganz, ganz wichtiges Thema für jeden Online-Business-Betreiber. Ich persönlich sehe für mich als wichtigsten Punkt den Aufbau eines Expertenstatus, auch als Autorität bezeichnet, einer der wichtigsten mentalen Trigger beim Aufbau eines Online-Business-Projektes. Interessant finde ich auch den Punkt Sicherheit.

    Viele Grüße
    Gabriele

  2. Max   •  

    Hallo Jessica,

    ich habe eine Frage zum „Expertenstatus“-Argument: Meinst du damit eine persönliche Vorstellung z.B. im Video-Sales-Letter, oder eine bereits vorher erfolgte ausführlichere Vorstellung aus Quellen wie z.B. Facebook (Stichwort: warmer Traffic)?
    Oder anders gefragt: Sollte der Kunde dich in diesem Moment kennen lernen, oder dies bereits vorher schon tun?

    Viele Grüße
    Max

    • Jessica Ebert   •     Author

      Hallo Max, effektiver ist es, wenn du schon vor dem Verkaufen als Experte bekannt bist bzw. eine Community aufbaust, die dich kennt und dich als Experte auf deinem Gebiet schätzt. VG Jess

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