Für alle die von einem effektiven Team träumen

Die besonders erfolgreich unter uns haben längst erkannt, dass man durch harte Arbeit allein nicht an seine ehrgeizigen Ziele gelangen kann. Jeder bekannte Sportler, Erfinder, Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker hat ein Team hinter sich, welches einen Großteil der Aufgaben erledigt und ihnen den Rücken stärkt. Für viele von uns scheint es unrealistisch viele Jobs zu deligieren, doch wer systematisch und Schritt für Schritt an dieses Projekt herantritt, kann es problemlos schaffen. Häufig höre ich, dass das Geld nicht ausreicht, oder die Zeit zu knapp bemessen ist, um jemanden zu beschäftigen, doch dieses Argument lasse ich nicht gelten. Das Ziel ist nämlich, dass der Aufbau des Teams den finanziellen und zeitlichen Gewinn erhöht, nicht schmälert.

 

“Talent wins games, but teamwork and intelligence wins championships.”Michael Jordan

 

Ist es nicht eine wundervolle Vorstellung all die unliebsamen Arbeiten an jemand anderes zu geben, sie erledigt zu wissen, mehr Zeit für die angenehmen Dinge zu haben und dennoch das Einkommen Monat für Monat zu steigern? Für viele klingt das nach einem Traum, doch in vielen Unternehmen ist dies die Realität. Wenn du auch dahin kommen möchtest, solltest du weiterlesen!

 

Wieso es alleine schwierig ist und warum jeder Hilfe braucht

Oft sehen wir es als Zeichen der Schwäche jemanden um Hilfe zu bitten. Wir wollen gerne alles alleine bewältigen und sind der Meinung, dass wir niemanden brauchen. In Wirklichkeit sieht es jedoch ganz anders aus. Der Mensch ist ein soziales Wesen und nicht dafür gedacht im Alleingang alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wir leben in einer riesigen Gemeinschaft, in der ständig jemand für uns etwas erledigt.

Hier eine Liste der Dinge, die wir unbedingt brauchen, aber von anderen gestellt bekommen:

  • Nahrung
  • Unterkunft
  • Strom
  • Wasser
  • Bildung
  • Infrastruktur

Dies ließe sich beliebig fortführen, aber ich denke du hast verstanden worauf ich hinaus will. Für all diese Dinge zahlen wir Geld, denn für einen Energiekonzern ist es deutlich einfacher Strom zu erzeugen, als für uns. Würde dies jeder Bürger selbst in die Hand nehmen, würden wir deutlich an Effektivität einbüßen.

Genau so ist es in deinem Business. Wenn du jede Aufgabe selbst übernimmst, musst du dich auf allen Gebieten gleichzeitig bilden, ständig in Gedanken hin und her springen und viele verschiedene Bereiche miteinander koordinieren. Deutlich einfacher ist es dir ein Team aufzubauen und jedem Mitglied einen Aufgabenbereich zuzuordnen. So kann jeder zum Experten in seinem Fachgebiet werden. Dies bedeutet, dass die Qualität der Arbeit zunehmen und der Zeitaufwand erheblich abnehmen wird. Klingt doch verlockend, oder?

In einem Team aktiv zu sein hat aber noch weitere Vorteile. Was mir besonders wichtig ist, ist der menschliche Faktor. Es macht viel mehr Spaß mit anderen an einem Strang zu ziehen, als für sich selbst sorgen zu müssen. Wer Erfolge und Misserfolge teilen kann, ist in einer komfortabel Situation, um die ihn viele beneiden werden. Internet Marketing kann ganz schön einsam werden, wenn man stundenlang alleine vor dem PC hockt.

Darüber hinaus wird es häufig vorkommen, dass man die eigenen Ziele aus den Augen verliert, keine Lust zu arbeiten hat, oder anderweitig demotiviert wird. In solchen Zeiten ist es super ein Team zu haben, was einen aufbaut und einem einen neuen Ansporn schenkt. Wenn jeder aufeinander Acht gibt, wächst man zu neuen Höchstleistungen heran und kann seine Grenzen scheinbar mühelos sprengen.

 

“No one lives long enough to learn everything they need to learn starting from scratch. To be successful, we absolutely, positively have to find people who have already paid the price to learn the things that we need to learn to achieve our goals.”Brian Tracy

 

Über folgende Möglichkeiten kannst du dir ein Team aufbauen

Prinzipiell gibt es drei Wege, um ein Team zu formieren. Jeder hat seine Vor- und Nachteile und was im Endeffekt zu dir passt, weißt du am besten. Ich habe jedoch meine Präferenzen und werde auf diese nachher näher eingehen.

 

1. Angestellte suchen

Wenn man sich in der Wirtschaft umsieht, scheint dies der klassische Weg des Teambuildings zu sein. Der Unternehmer wird zum Arbeitgeber und sucht sich Menschen, die für ein fixes Gehalt gegen einen Teil ihrer Zeit eintauschen. In dieser kann man sie mit Aufgaben betrauen und sie in die unternehmerischen Ziele involvieren. Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland macht es so.

Von Vorteil ist, dass man seine Angestellten meist sehr gut im Griff hat und sie nur für dich arbeiten. Du bestimmst über ihre Arbeitszeiten und sie sind vertraglich an dich gebunden. Dies kann jedoch auch nachteilhaft sein, da du dir hohe Fixkosten zumutest. Angestellte sind teuer und können nicht von heute auf morgen entlassen werden.

 

2. Partnerschaften eingehen

Eine weitere Möglichkeit ein Team aufzustellen ist das Eingehen von Partnerschaften. Hier kommen verschiedene Menschen zusammen und vereinbaren eine Kooperation für ein bestehendes oder neu entstehendes Projekt. Jeder Partner erhält einen Anteil und wird somit Mitbesitzer.

Gut daran ist, dass du keine Fixkosten hast und sehr talentierte Menschen in dein Team holen kannst, ohne ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen. Erfahrene und begabte Menschen kosten sehr viel Geld und sind tendenziell eher an Partnerschaften als an Jobs interessiert. Wer an einem Projekt beteiligt ist, ist meistens motivierter dieses voranzutreiben als ein Angestellter. Jedoch können die abgegebenen Anteile im Falle des Erfolges sehr viel wertvoller sein, als eine fixe Bezahlung.

 

3. Freelancer beschäftigen

Die dritte und meiner Meinung nach für uns relevanteste Möglichkeit ist die Beschäftigung von Freelancern. Mit ihnen kann man für jede Aufgabe einen individuellen Preis aushandeln, hat keine langfristigen Bindungen und muss keine Sozialversicherungen für sie bezahlen. Freelancer sind häufig hochspezialisierte Menschen, die viel Knowhow mitbringen. Leider musst du sie dir mit vielen anderen Auftraggeber teilen, was dazu führt, dass sie sich nicht sonderlich mit deinen Zielen identifizieren können. Zudem sind einige unzuverlässig, da es oft nur lockere mündliche Vereinbarungen zwischen ihnen und den Auftraggeber gibt. In der Regel beschäftigt man viele unterschiedliche Freelancer und muss ihre Arbeit ständig kontrollieren. Die Qualität schwankt sehr und damit geht ein Mehraufwand einher. Dafür kann man sie je nach Auftragslage beschäftigen oder nicht und somit sehr effektiv die aufkommenden Stoßzeiten bewältigen.

 

Wie man idealerweise mit Freelancern umgeht

Freelancer sind ideal für uns geeignet, da sie unsere Fixkosten gering halten und ihre Expertise in ein Projekt einbringen, ohne daran beteiligt zu sein. Das große Problem was man jedoch mit ihnen hat ist, dass es viele gibt, die nicht sonderlich talentiert sind. Auf der Suche nach einem guten Freelancer wird man mit vielen in Kontakt kommen, die nicht zu einem passen und ihr Geld nicht wert sind. Siehe dies als Investition und halte Ausschau nach jemandem, mit dem du gerne zusammenarbeitest. Wenn du ihn gefunden hast, solltest du in jedem Fall an ihm festhalten und ihn sukzessive stärker in deine Projekte einbinden.

Dein Ziel sollte sein, dass er emotional mit deinen Projekten mitfiebert und an deren Erfolg glaubt. So wird er deutlich mehr Liebe in die ihm gestellten Aufgaben investieren. Darüber hinaus solltet ihr euch menschlich näher kennenlernen, damit du kein namenloser Auftraggeber bleibst.

Eine stärkere Involvierung erreichst du, indem du mit ihm individuelle Deals ausmachst, Boni vereinbarst, oder beim Erreichen der Ziele eine Beteiligung in Aussicht stellst. Das Leben als Freelancer ist nicht immer ein Zuckerschlecken und die meisten versuchen die nächste Stufe zu erklimmen und diesem Leben abzusagen. Biete ihm diese Möglichkeit und er wird hart dafür arbeiten.

 

Wo findet man gute Freelancer?

Es gibt etliche Freelancer die nach Auftraggeber wie dir suchen. Sie kommen in unterschiedlichen Preisklassen und bringen verschiedene Erfahrungen mit. Günstige Freelancer findest du auf Fiverr. Hier bieten sie ihre Dienste für 5$ pro Gig an und hin und wieder stolpert man über einen Diamanten. Sei dir jedoch bewusst, dass du für umgerechnet 4,5€ nicht erwarten kannst, dass jemand auch nur 10 Minuten für dich aktiv arbeitet. Die Qualität wird meist nicht sonderlich hoch sein und auf Fiverr findet man wenige echte Profis.

Etwas besser sieht es schon auf Websites wie Freelancer.com aus. Hier können individuelle Preise ausgehandelt werden, was für Menschen mit wertvollem Knowhow deutlich interessanter ist. Wer einen Auftrag erstellt, kann unterschiedliche Bewerbungen von Freelancern sammeln und anschließend entscheiden, welchen er für den Job auswählt.

Auch Odesk ist ein Marktplatz für Freelancer und Auftraggeber und hier kannst du interessante Menschen anheuern. Welche Plattform ideal für dich geeignet ist, hängt stark davon ab wonach du suchst. Viele weitere sind auf thematische Schwerpunkte spezialisiert und bieten dir beispielsweise SEOs, Designer, Programmierer und Co.

 

Stelle stets den Mensch in den Mittelpunkt

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, wichtig ist, dass du stets das menschliche nicht aus dem Auge verlierst. Du arbeitest mit Menschen aus Fleisch und Blut und wenn du ihre Sprache sprichst, kannst du dich mit ihnen anfreuden und gemeinsame Erfolge feiern. Wenn du sie jedoch ausschließlich als nützliche Arbeitskräfte siehst, wird eure Beziehung niemals sonderlich langanhaltend sein und einer von euch beiden wird sich auf kurz oder lang von der Zusammenarbeit verabschieden. Freelancer und Auftraggeber brauchen etwas Zeit um sich gegenseitig kennenzulernen und nach und nach werdet ihr die Wünsche des anderen kennen. Ab diesem Punkt macht sich deine Investition endlich bezahlt, da du ihm weitestgehend freie Hand lassen kannst und er dir dennoch genau das liefert, was du dir gewünscht hast.

Wenn dein Freelancer anständig eingearbeitet ist, wird er dir viel Zeit ersparen und einen Teil deines Internet Business leiten können. Herzlichen Glückwunsch: Du hast nun erfolgreich eine Sparte outgesourct, Freizeit gewonnen und ein wahrscheinlich lukratives Geschäft gemacht.

6 Kommentare

  1. Erst das Team macht den Selbstständigen zum Unternehmer und gibt ihm die Chance, wirkliche Innovationskraft zu entfalten und ein funktionierendes Business zu skalieren.

    Ich kann jedem nur dazu raten, sich frühzeitig Gedanken um den Aufbau eines Teams zu machen. Das ist gerade am Anfang jede Menge Arbeit. Mittel- bis langfrisitig wird diese aber absolut belohnt!

  2. George W. Shanaya   •  

    Hi Jess,

    bin ja noch ein absoluter Newbie und habe erst vor ein paar Tagen das Geschäft begonnen. Habe mir zwei harte Jahre an Vorbereitung „gegönnt“ und alles selbst gemacht.

    Hat zumindest den Vorteil, dass man viel eigenes Wissen anhäuft, aber der Weg bis davon war schon beschwerlich.

    Wenn man so wenig Ahnung hat, hat man natürlich auch keine Erfahrung, wen man beauftragen kann. So schließt sich dann der Kreis wieder.

    Hast Du selbst Erfahrungen mit Outsourcing ?

    Würde gerne etwas über deine persönlichen Erfahrungen lesen.

    Habe bei Fiverr ein Video-Intro in Auftrag gegeben und war positiv überrascht, wie schnell, sauber und unkompliziert dies abgewickelt wurde.

    Vielen lieben Dank für Deine tollen Artikel !

    Herzlichst
    George

    • Jessica Ebert   •     Author

      Hallo George, ich habe mittlerweile für viele Aufgaben feste Leute (freelancer). Man muss halt danach suchen und einige Dinge ausprobieren :) Viele Grüße, Jessica

  3. Elly   •  

    Hallo Ihr Lieben,

    wir haben anfangs auch ALLES selbst gemacht – wirklich ALLES,..irgendwann haben wir uns gefragt: „was machen wir falsch, denn der Tag hat nun mal eine begrenzte Stundenanzahl“ – und irgendwann beschlossen wir uns darüber Gedanken zu machen!

    Wir haben das Glück, daß wir zu zweit sind und uns so doch manches teilen können – auf der Plattform „freelancer“ waren wir auch schon unterwegs und so versuchen wir Stückweise auch manche Arbeiten abzugeben!

    Mal wieder ein toller Artikel auf Deiner Seite Jessica – herzliche Grüße von Elly & Christian

  4. Pingback: Warum du unbedingt lernen musst unternehmerisch zu denken!

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