Fünf Schritte zu einem erfolgreichen Blog

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Es hat sich längst rumgesprochen, dass man mit einem Blog viel Geld verdienen kann und so stürzen sich alle auf das Thema. Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden und bald gibt es wohl mehr Blogs als Leser. Obwohl das Thema so heiß ist, ist es keine Abkürzung zum großen Erfolg. Auch hier gibt es einige Dinge zu beachten, bevor man ein großes Publikum erreichen kann. Dennoch ist ein Blog ein tolles Instrument um einen Fuß in die Türe zu kriegen und erstes Geld zu verdienen.

Das geniale an einem Blog ist, dass man das Thema frei wählen kann. Sucht man sich etwas interessantes aus, wird man durch das Betreiben des Blogs viel lernen und großen Spaß haben. Entscheidet man sich jedoch für ein Thema was einem nicht liegt, wird das Verfassen neuer Beiträge zur Qual.

Damit sind wir auch schon beim ersten und vielleicht wichtigsten Punkt.

 

1. So findest du eine interessante und profitable Blog-Nische

Bevor du mit deinem Blog starten kannst, musst du wissen worüber du schreiben möchtest. Zwar ist das eine sehr wichtige und gravierende Entscheidung, dennoch solltest du nicht Ewigkeiten darüber brüten. Das hindert deine Produktivität enorm und lässt dich erstarren. Je länger man sucht desto eher findet man eine Nische, doch wer ewig sucht wird niemals starten. Setze dir deshalb eine Deadline. Für gewöhnlich sollte eine Woche problemlos genügen.

Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift, setze dich anschließend eine halbe Stunde an deinen Schreibtisch und schreibe Themen auf die dich interessieren. Sei dabei aber möglichst spezifisch. „Tiere“ ist zu breit gefächert und auch „Pferde“ ist zu allgemein. Versuch es lieber mit Themen wie „Pferdedressur“ oder „Highland Pony“.

Sollten dir keine zündenden Ideen kommen, kannst du dich inspirieren lassen. Webseiten wie Flippa.com sind dazu bestens geeignet. Schau welche Nischen im englischsprachigen Raum existieren und überleg, ob diese auch für deutsche Leser interessant wären.

Auch ein Blick auf Amazon lässt einem manchmal ein Licht aufgehen. Schau dich in verschiedenen Kategorien um und halte nach Trends Ausschau.

Prinzipiell kann man über fast jedes Thema erfolgreich bloggen. Ausschlaggebend ist die Qualität deiner Texte. Um zu gewährleisten dass diese stets hoch ist, solltest du immer ein Thema wählen, welches dir Freude bereitet. Nur so bringst du die nötige Disziplin und Muße mit, um lang genug am Ball zu bleiben und viel Energie in deinen Blog zu investieren.

 

2. Die Keywordanalyse ist dein Fundament für organischen Traffic

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienen willst, führt kein Weg daran vorbei Besucher auf ihn aufmerksam zu machen.

Der Fluss an Lesern wird im Fachjargon übrigens Traffic genannt.

Um Besucher zu bekommen gibt es etliche Möglichkeiten. Eine der beliebtesten ist deinen Blog für gewisse Suchbegriffe zu optimieren. Um das tun zu können, musst du diese jedoch zunächst identifizieren. Falls du ein Budget zur Verfügung hast, lohnt sich eine Investition in ein Keyword-Recherche-Tool, wie SECockpit*. Solltest du dein Geld jedoch beisammen halten wollen, genügt auch der kostenfreie Google Keyword Planner aus.

Hier kannst du einfach dein ausgewähltes Thema eingeben und erhältst eine Reihe von ähnliches Suchbegriffen vorgeschlagen. Zudem siehst du, wie viele Menschen in der Vergangenheit jeden Monat nach exakt diesem Begriff gesucht haben. Somit kannst du in etwa abschätzen, wie interessant das Thema für die Internetgemeinschaft ist und ob es sich lohnt darüber zu berichten.

Zudem zeigt dir der Google Keyword Planner an, wie viel einem Werbetreibenden ein Klick auf eine geschaltete Werbung in diesem Thema kostet. Diese Zahl zeigt dir in etwa an, wie lukrativ deine Nische ist. Eine CPC von 0,50€ oder höher ist meist profitabel.

Nachdem du nun einige Suchbegriffe mit einem guten Suchvolumen und einem anständigen CPC gefunden hast, ist es an der Zeit zu schauen was die Konkurrenz treibt und ob sie schlagbar ist. Tippe dazu nacheinander deine Suchbegriffe bei Google ein und schaue dir die ersten drei Ergebnisse an. Wenn du hier einen oder sogar mehrere Treffer findest die den Suchbegriff nicht im Titel haben, ist dies bereits ein sehr gutes Zeichen. Weitere Ratschläge zur Konkurrenzanalyse gibt es in einem späteren Artikel.

 

3. Das Verfassen deiner Inhalte

Blogartikel schreibenDeine Besucher kommen nicht auf deinen Blog weil dieser so toll aussieht, oder weil sie dich mögen (wenn sie das tun, umso besser). Sie sind auf der Suche nach Informationen und Lösungen und diese musst du ihnen bieten. Um zu verstehen was die Besucher von dir und deinem Blog erwarten, musst du dich in ihre Lage versetzen. Nimm an, dass sie bei Google den von dir in Augenschein genommenen Suchbegriff eingegeben haben und überlege, welche Information sie suchen. Anschließend ist es dein Job genau dies auf deinem Blog anzubieten um deine Besucher glücklich zu stimmen.

Versuche dabei so viele mediale Inhalte zu verwenden wie möglich. Die Grundlage ist stets ein ausführlicher Text, aber auch Bilder, Audios und Videos bieten einen tollen Mehrwert.

Beim Tippen des Textes solltest du natürlich primär darauf achten, dass er deinen Besuchern gefällt. Sekundär macht es aber auch Sinn einen Blick aus der Perspektive der Suchmaschine zu riskieren. Ist dein Artikel aus ihrer Sicht interessant für Menschen die nach dem angepeilten Suchbegriff suchen?

Um das zu gewährleisten solltest du ihn in deinem Titel, deiner Artikelbeschreibung, in h1 und in h2, sowie im regulären Text verwenden. Es schadet auch nicht den verwendeten Bildern einen Titel sowie eine Beschreibung zu verpassen und hier das Keyword einzufügen.

Bezüglich der Länge des Textes lohnt es sich einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Wenn die Positionen 1-3 etwa 400 Wörter haben, solltest du auf etwa 500 abzielen. Selbstverständlich macht es keinen Sinn nonsense zu schreiben, nur um möglichst viele Wörter zu haben. Im Vordergrund steht immer der Nutzen für den Leser.

 

4. Die Suchmaschinenoptimierung

Um nun dafür zu sorgen, dass Besucher deinen Artikel finden, kann die Suchmaschinenoptimierung angewendet werden. Sie sorgt dafür, dass deine Beiträge in Suchmaschinen gut auffindbar sind und somit Leser auf deinen Blog gelangen.

suchmachinenoptimierungDie Grundlage einer jeden Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind gute, auf deine Keywords abgestimmte Texte. Auch die Ladezeit und Struktur deiner Website spielen eine Rolle. Bei WooRank kannst du deine Seite kostenlos überprüfen. Stimmt dieses Basisgerüst geht es an den Linkaufbau. Es gilt möglichst viele hochwertige Verlinkungen auf themenrelevanten Webseiten zu platzieren, um somit den Suchmaschinen zu signalisieren, dass dein Artikel zu diesem Thema passt und von großer Wichtigkeit ist. Außerdem sorgen Verlinkungen dafür, dass Leser den Weg zu deinen Texten finden.

Links können an unterschiedlichsten Orten platziert werden. Sinnvoll und sehr beliebt sind soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ und Twitter. Richte zu diesem Zweck ein Profil, einen Channel oder eine Fanpage für deinen Blog ein und beginn deine Inhalte hier mit anderen zu teilen.

Hast du das erledigt sollte dein nächster Blick auf themenrelevante Foren fallen. Hier warten etliche Menschen darauf deine Inhalte zu lesen. Forenbetreiber schätzen es aber nicht, wenn du ihr Werk für den Linkaufbau ausnutzt. Achte also darauf, dass du ein geschätztes Mitglied wirst und den Nutzern des Forums einen Mehrwert bietest. Hinterlasse deinen Link nur in Diskussionen die zum Thema passen und verfasse etwas Text dazu. Poste nicht einfach nur deinen Link, da er ansonsten mit Sicherheit gelöscht wird.

Da du wahrscheinlich nicht der einzige Blogger in deiner Nische bist, macht es Sinn zu schauen was die Konkurrenz so treibt. Bei dieser Gelegenheit kannst du über die eventuell vorhandene Kommentarfunktion deinen Senf zu einem Artikel abgeben und gleichzeitig einen Link hinterlassen. Da auch deine Mitbewerber ständig auf der Suche nach tollen Verlinkungen sind, macht es Sinn zu schauen welche Links sie bereits besitzen. Tools wie Ahrefs und BacklinkSpy * (kostenpflichtig) helfen dir dabei. Tippe einfach ihre URL ein und wirf einen Blick auf die Links. Vielleicht bietet sich auch dir eine Möglichkeit.

Frage und Antowrtportale wie GuteFrage.net sind ideal um wertvolle Links und noch wertvollere Besucher zu ergattern. Achte aber auch hier wieder darauf, dass du einen wirklichen Mehrwert bietest und dich nicht bei den Spammern einreihst.

 

5. Die Monetarisierung

geld verdienen mit dem BlogNun da du sehr viel Arbeit und Zeit in deinen Blog gesteckt hast, willst du auch endlich die Belohnung für deinen Fleiß erhalten. Am besten besteht diese aus klingender Münze. Um jedoch Profit aus deinem Projekt zu schlagen, musst du dieses monetarisieren. Das kann auf unterschiedliche Wege geschehen. Am einfachsten ist Google Adsense. Hier wird automatisch relevante Werbung auf deinem Blog platziert und für jeden Klick auf diese erhältst du Geld. Wenn man einmal die richtige Werbeflächengröße und Position gefunden hat, muss man sich keine Sorgen mehr machen. Google übernimmt die weitere Optimierung der Anzeigen.

Ein anderer Weg ist das Vertreiben von Affiliateprodukten (in diesem Artikel findest du mehr zu dem Thema). Je nach Nische findet man zahlreiche Anbieter für diese. Sie tummeln sich auf Clickbank, Digistore24, Zanox oder Affilinet. Achte bei der Wahl des Produktes darauf, dass es den Nerv der Leser trifft und seine Probleme löst. Besonderes Augenmerk gilt der Verkaufsseite. Diese muss alle Vorteile hervorheben und dich selbst in Verlockung bringen. Hilfreich für hohe Verkaufszahlen ist immer eine Geld-Zurück-Garantie und ein seriöses Auftreten.

Vermeide es viele und große Banner auf deinem Blog zu platzieren. Am besten ist es die Affiliateprodukte innerhalb deines verfassten Textes zu verlinken.

Solltest du die nötige Zeit und Ressourcen haben, kannst du auch über das Erstellen eines eigenen Produktes nachdenken. Hier ist deine Gewinnmarge höher, jedoch musst du einige Investitionen tätigen und sehr viel Arbeit hineinstecken. Anschließend ist das Potential jedoch riesig.

Hilfreiches zum Thema Blogging:

Ebook Let´s Blog

Blogging Uni*

Theme für Blogger*

5 Kommentare

  1. Pingback: Starter-Tipps für ein erfolgreiches Affiliate Marketing

  2. Aljoscha Laschgari   •  

    „Deine Besucher kommen nicht auf deinen Blog weil dieser so toll aussieht, oder weil sie dich mögen (wenn sie das tun, umso besser). Sie sind auf der Suche nach Informationen und Lösungen und diese musst du ihnen bieten.“

    Sehr wahr.

    Danke für den Beitrag!

  3. Stefan Schulze   •  

    Hallo Jess,

    vielen Dank für die interessanten Tools. Habe direkt mal den woorank angeschmissen.

    Schöne Grüße
    Stefan

  4. Alina   •  

    Super, vielen Lieben Dank für die tollen, hilfreichen Infos.

    Viele Liebe Grüße
    Alina

  5. Uschi Kunstmann   •  

    immer wieder lese ich Deine Artikel sehr gern. Sie sind kurz und präknant geschrieben und bieten tolle Informationen. Sehr gut!

    Liebe Grüße
    Uschi

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