[Infografik] Mit diesen 14 Tipps baust du gezielt Stress ab und gehst einfach entspannter durchs Leben!

Endlich Feierabend! Auf diesen langersehnten Moment freust du dich schon den ganzen Tag, denn nach dem heutigen Tag möchtest du einfach nur deine Füße hochlegen und deinen neuen Roman weiterlesen. Zwar hast du es leider nicht mehr ganz geschafft, alle deine Arbeitsaufgaben zu erledigen, aber das kann ja noch bis Morgen warten.

Zu Hause angekommen, setzt du dich auf die Couch und schließt für einen Augenblick deine Augen. Doch plötzlich siehst du vor deinem inneren Auge deinen Chef oder dein Kunde mit erhobenem Zeigefinger und einem riesigen Unterlagenstapel anklagend vor dir stehen. Erbost fragt er dich, warum du deine Aufgaben wieder nicht erledigt hast, doch in deinem Kopf ist dröhnende Leere. Was ist, wenn er dich jetzt kündigt oder dir den Auftrag entzieht?

Augenblicklich schlägst du deine Augen auf und befindest dich wieder auf dem harten Boden der Realität. Du denkst an deine Aufgaben zurück, die du eigentlich hättest noch erledigen sollen…was ist, wenn du morgen wirklich Ärger mit deinem Chef oder Kunden bekommst? Deine Gedanken drehen sich immer wieder im Kreis und je länger du über deine Arbeit nachdenkst, desto weiter rückt dein geplanter Feierabend voller Entspannung in die Ferne.

 

Arten von Stress

Eine ähnliche Situation ist dir sicherlich auch schon des Öfteren widerfahren. Stress kann wie ein lästiger Schatten sein, der dich verfolgt und sich einfach nicht mehr von dir trennen möchte. Manchmal kann ein kurzer Besuch nicht schaden, denn Stress kann auch anspornend wirken und dich dazu bringen, deine Aufgaben schneller zu erledigen.

Empfindest du Stress als positiv, wird dieser auch „Eustress genannt“. Bei positivem Stress begibst du dich tendenziell gerne in eine stressige Situation, in der du dich auch sicher fühlst (z.B. eine Situation, die dich deinen persönlichen Zielen näher bringt). Negativer Stress, auch „Distress“ genannt, wird meist unfreiwillig und durch erzwungene Arbeiten hervorgerufen (z.B. wenn du Aufgaben erledigen musst, die dir keinen Spaß machen oder diese keinen persönlichen Nutzen für dich haben).

Außerdem kommt es auf die optimale Dosierung an. So behauptete der Stresscoach und Autor Donald A. Tubesing zurecht:

„Stress ist wie ein Gewürz – die richtige Menge bereichert den Geschmack des Gerichts. Zu wenig lässt das Essen fade schmecken, zu viel schnürt einem den Hals zu.“

 

Stress und seine Folgen

Nistet sich Stress langfristig bei dir ein, kann das ernsthafte Folgen haben. Zu den typischen Folgen von Dauerstress gehören zum Beispiel:

  • Bluthochdruck: Bei anhaltendem Stress können Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin nicht abgebaut werden, welche deinen Blutdruck in die Höhe schnellen lassen. Auf Dauer kann dies zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen
  • Verspannungen: Deine Muskulatur spannt sich an, was dauerhaft auch zu Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen führen kann
  • Konzentrationsprobleme: Dein Großhirn wird bei Stress instinktiv abgeschaltet, was in Urzeiten ohne großes Nachdenken eine schnelle Flucht vor Raubtieren ermöglicht hat. Daher fällt es dir schwieriger, dich bei Stress auf bestimmte Dinge zu fokussieren
  • Kopfschmerzen: Stress steigt uns tatsächlich zu Kopf, was sich in Spannungskopfschmerzen äußert
  • Schlafstörungen und Antriebslosigkeit: Unangenehme Gedanken führen zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Bei Dauerstress bleibt deine alltägliche Motivation auch auf der Strecke
  • Erhöhte Reizbarkeit und schlechte Laune: Sowie dein Körper als auch deine Psyche geraten bei Dauerstress aus einem gesunden Gleichgewicht, sodass du im Alltag schneller gereizt und angreifbar bist
  • Gefühl von Fremdbestimmung: Du hast das Gefühl, die Kontrolle über dein Leben verloren zu haben, was für eine noch größere Unzufriedenheit sorgt
  • Burnout oder Depressionen: Ist die Stressverarbeitung dauerhaft gestört, kann dies im schlimmsten Fall zu einem Burnout oder Depressionen führen

 

Wusstest du?

Laut einer Studie der Techniker-Krankenkasse gehört Stress in Deutschland bei jeder fünften Person mittlerweile zum Dauerzustand. Dabei sind die 36 bis 45-jährigen am häufigsten von Stress betroffen, da diese zu der sogenannten „Sandwich-Generation“ gehören und Familie und Beruf vereinbaren müssen. 47% der Befragten nennen Beruf oder Schule als Stressfaktor Nr.1, während 41% aufgrund von zu hohen Ansprüchen an sich selbst gestresst sind. 34% nennen private Konflikte als Auslöser. [1]

Wie du siehst, gehörst du nicht zu der Minderheit, die im Alltag mit Stress zu kämpfen haben. Doch damit sich Stress nicht langfristig negativ auf deine physische und psychische Gesundheit auswirkt, solltest du lernen, besser mit Stress umzugehen. Denn manchmal kann es ziemlich schwierig sein, aus dem Teufelskreis negativer Gedankenspiralen auszubrechen. Allerdings gibt es einige hilfreiche Methoden, mit denen du ab sofort gezielt Stress bewältigen kannst.

 

14 Anti-Stress-Tipps

Zu diesem Zweck hat Ergotopia (www.ergotopia.de/blog) eine Infografik erstellt, die 14 Anti-Stress-Tipps für deinen Alltag beinhaltet. Nachfolgend findest du viele kleine Helfer, die Stress nicht nur in akuten, sondern auch in anhaltenden Stresssituationen abbauen können.

Aber Achtung: Leidest du schon seit längerer Zeit unter Stress und hast das Gefühl, dass dich dieser zunehmend im Alltag beeinträchtigt, solltest du dir dringend ärztliche Hilfe suchen. Denn Stress ist auf Dauer eine ernstzunehmende Krankheit, die, wie du nun weißt, viele gesundheitsschädliche Folgen haben kann.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim Anschauen und viel Erfolg bei der Umsetzung! :)

Stressmanagement: 14-Anti-Stress-Tipps für Deinen Alltag

Ursprünglich erschienen auf Ergotopia.de

Quellen und wissenschaftliche Studien

[1] Krankenkasse, Techniker. “Bleib locker, Deutschland.” Studie zur Stresslage der Nation (2013).

Dies ist ein Gastbeitrag von Ergotopia.de – Vielen Dank!

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