Negativen Gedanken loswerden – So geht´s!

Manchmal ist wirklich der sprichwörtliche “Wurm drin”: Nichts funktioniert so wie du es dir vorgestellt hast, du zweifelst an deinem Business und an dir selbst, hast das Gefühl auf der Stelle zu treten und beginnst schlechter schlafen zu können und wirst immer unkonzentrierter. Jeder von uns kennt das. Wenn du allerdings unkonzentriert und schlapp bist kommst du erst recht nicht voran und so verstärken sich deine negativen Gedanken immer mehr. Ein Teufelskreis. Daher möchte ich dir im heutigen Artikel einige Schritte vorstellen, die mir gut dabei helfen negative Gedanken loszuwerden und anschließend mit frischer Kraft durchzustarten. Ich bin mir sicher, dass sie auch dir helfen werden!

Als Hinweis zuvor sei noch gesagt, dass sich meine Tipps nur auf normale negative Gedanken beziehen, die jeder einmal hat. Solltest du dauerhaft unter ihnen leiden und schon eine Depression oder ein Burnout haben, kann ich dir an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen und du solltest lieber ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen als zu versuchen dich durch das Lesen solcher Artikel selbst zu therapieren.

Nun aber mit frischer Kraft voran!

 

Die Situation mit Abstand betrachten

Wenn du nur noch das Negative siehst kann es helfen deine aktuelle Situation mit Abstand, also quasi mit den Augen eines neutralen Fremden, zu betrachten. Wie würdest du als Fremder deine eigene Situation bewerten? Ist sie wirklich so ausweglos oder verhindern Angst und Selbstmitleid, dass du vorankommst?

 

Denke über Alternativen nach

Du bist festgefahren und kommst nicht voran weil du dich immer nur auf das mögliche Scheitern konzentrierst, welches dir bevorsteht? Dann denke nicht mehr darüber nach was sein könnte und wie schlimm dies für dich wäre, sondern versuch dir vorzustellen, dass du bereits gescheitert bist und jetzt eine Alternative brauchst. So kannst du das, vor dem du Angst hast, gedanklich bereits abhaken weil es schon “geschehen” ist und hast den Kopf frei für Alternativen.

 

Nimm Kritik nicht persönlich, sondern lerne durch sie

Häufig ist es negative Kritik, die uns herunterzieht. Sei es durch einen Kunden im persönlichen Gespräch, durch einen Blogkommentar oder durch völlig Fremde auf der Straße – es fühlt sich nie gut an kritisiert zu werden. Allerdings sollte man sich durch sie nicht die Laune verderben lassen, sondern zunächst einmal überlegen wie berechtigt sie überhaupt ist. Substanzlose Kritik in Form von “Du bist sch…” o.ä., wie sie immer wieder gerade im anonymen Internet vorkommt, ist es beispielsweise überhaupt nicht wert bedacht zu werden. Generell solltest du Kritik nie zu nahe an dich persönlich herankommen lassen, sondern immer versuchen sie aus neutraler Sicht zu sehen und aus ihr zukünftige Lehren zu ziehen. An dieser Stelle möchte ich dir auch meinen Artikel “So gehst du mit negativen Kommentaren und Hatern um” ans Herz legen.

 

Bekämpfe negative Gedanken mit Logik

Oft sind negative Gedanken, die einen herunterziehen, nicht besonders rational. Ein kleines Beispiel: Gerade zu Beginn einer Selbstständigkeit wenn wenig finanzielle Reserven vorhanden und noch nicht viele Aufträge in Sicht sind steigt leicht die pure Existenzangst in einem auf. Gedanklich sieht man sich schon bettelnd in der Gosse sitzen wenn die Akquise weiterhin so schleppend verläuft und durch diese Angst wird man gelähmt. In solchen Fällen bekämpfe ich meine Gedanken mit purer Logik: Wie realistisch ist es, dass ich in Deutschland wirklich vollkommen mittellos auf der Straße sitze, selbst wenn ich mein ganzes Business gegen die Wand fahre? Eben. Rationales Denken ist zwar nicht immer ganz leicht wenn es um die persönliche Situation geht aber es hilft definitiv weiter.

 

Sei stolz auf bereits Erreichtes

Anstatt dich darauf zu konzentrieren was dir nicht gelungen ist oder was dir in Zukunft nicht gelingen könnte, solltest du stolz auf bereits Erreichtes sein. Blickst du darauf zurück werden deine Ängste fast schon automatisch weniger: Schließlich weißt du ja noch welche Ängste du in der Vergangenheit hattest vor einer bestimmten Aufgabe und wie unberechtigt diese im Nachhinein waren. Ich bin mir sicher, dass dir an dieser Stelle sofort ein Beispiel aus deinem eigenen Leben einfällt.

 

Nimm dir eine kurze Auszeit

Manchmal sitzt man stundenlang am Schreibtisch und grübelt, kommt aber kein Stück weiter. Jeder Blick auf die Uhr macht einen noch unzufriedener. Kennst du das? In solchen Fällen nehme ich mir gerne eine kleine Auszeit. Und wenn es nur ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft ist – einmal mein Arbeitsumfeld zu verlassen und etwas völlig anderes zu machen wirkt manchmal Wunder.

 

Vergleiche dich nicht ständig mit anderen

Es ist absolut menschlich, dass wir uns immer mit anderen vergleichen. Ich versuche dies jedoch so gut es geht zu vermeiden. Letztlich zählt schließlich nur was DU erreicht hast und es kann dir völlig egal sein was andere Menschen machen. Es wird immer jemanden geben, der erfolgreicher, wohlhabender, sportlicher, oder sonstwas als du ist. Na und?

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, auch wenn es abgedroschen klingen mag: Unsere Gedanken bestimmen unsere Realität. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, die wir nicht beeinflussen können, dennoch bin ich davon überzeugt, dass Menschen, die grundsätzlich positiv denken generell erfolgreicher und leistungsfähiger sind als Menschen, die in allem immer nur das Schlechte sehen. Also: Think positive!

Was machst du wenn dich negative Gedanken zu erdrücken drohen? Welche Verhaltensweisen helfen dir wieder neuen Mut zu schöpfen?

1 Kommentar

  1. Melanie   •  

    Ein sehr schönen Artikel.

    Ich finde folgenden Ansatz bei dem Umgang mit Sorgen auch sehr schön:
    Was könnte schlimmstenfalls passieren?
    Wäre es wirklich so schlimm?
    Wie kann ich es verhindern?

    In dem Moment wo ich mir klar mache, dass das Schlimmste gar nicht so schlimm wäre, oder unwahrscheinlich ist, wirkt die Sorge nicht mehr so bedrohlich.

    Liebe Grüße

    Melanie

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