Wie du deine Conversion tracken, testen und optimieren kannst – inkl. Videos

Das Betreiben von Websites kann ein sehr profitables Geschäft sein und wer hier sein Herzblut investiert, kann eine exzellente Rendite erwirtschaften. Man braucht nur einen Blick auf die aktuell im TV laufende Werbung zu werfen. Noch vor einigen Jahren wurden “richtige” Unternehmen beworben. Heute sind es zu einem großen Anteil Websites, oder Unternehmen die diese in Szene setzen. Das liegt daran, dass man hier besonders gut Kunden ansprechen und auch binden kann.

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Online Marketers ist das Generieren von Traffic. Ohne Besucher ist die beste Website nutzlos. Anschließend besteht die Aufgabe darin, Besucher in zahlende Kunden zu konvertieren und darum dreht sich der heutige Artikel. Findet dies nicht so effektiv wie möglich statt, lässt man viel Geld auf dem Tisch liegen.

 

Was genau ist die Conversion Rate?

Unter Conversion Rate versteht man den Anteil der Besucher, die eine im Vorfeld definierte Aktion durchführen. Häufig ist dies der Kauf einer Ware. Wenn also 100 Besucher auf deine Website kommen und fünf davon eine Bestellung aufgeben, liegt deine Conversion Rate bei 5%.

Die Conversion Rate bezieht sich jedoch nicht exklusiv auf den Kauf von Waren. Sie kann für alle möglichen Aktionen der Besucher auf deiner Website bestimmt werden. Ein Beispiel ist das Eintragen in deine E-Mail Liste. Auch hier ist es für dich interessant zu wissen, wie viele Einschreiber du aus 100 Besuchern generieren kannst.

 

Wieso ist die Conversion Rate so wichtig?

Die Conversion Rate bestimmt maßgeblich, wie viel Geld du mit deiner Website erwirtschaftest. Indem du sie bestimmst, kannst du in Erfahrung bringen, ob eher ein großer oder kleiner Teil deiner Besucher die von dir gewünschte Aktion durchführt. So offenbart sich ein Verbesserungspotential, welches du unbedingt ausschöpfen solltest. Die Conversion Rate hilft dir dabei deinen Verdienst pro Besucher zu errechnen und ist eine der Kerndaten deines Online Business.

Vor allem wenn du bezahlten Traffic verwendest, ist es von großer Wichtigkeit das meiste aus den ankommenden Besuchern zu machen. Die Conversion Rate verrät dir, ob du auf einem guten Weg bist, oder nicht viele Veränderungen vornehmen musst. Da die Klickpreise für dich und deine Konkurrenz gleich sind, wird langfristig derjenige am meisten auf die Trafficquelle bieten können, der die beste Conversion Rate und den höchsten Lifetime Customer Value (LCV) erzielt. Gerätst du hier ins Hintertreffen, wirst du auf Kurz oder Lang aus dem Geschäft gedrückt.

Auch wenn du kostenfreien Traffic aus sozialen Netzwerken oder von Suchmaschinen erhältst, solltest du dir Gedanken über deine Conversion Rate machen. Mit den zusätzlichen Einnahmen steigerst du deinen Umsatz, hast keine zusätzlichen Kosten und kannst den Gewinn in das Wachstum deiner Website investieren, sparen, oder für persönliche Dinge ausgeben. In vielen Fällen steht und fällt der Erfolg eines Webprojektes mit der Conversion Rate.

 

So kannst du deine Conversion Rate optimieren

Bevor du an der Optimierung deiner Conversion Rate arbeitest, musst du zunächst ein klares Ziel formulieren. Möchtest du, dass sich deine Besucher zunächst in deine E-Mailliste eintragen, ein Video schauen, eine Unterseite besuchen, oder direkt ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen?
Erst wenn du eine klare Aktion für deine Besucher im Sinn hast, solltest du dir Gedanken über deine Conversion Rate machen.

Um sie zu optimieren gibt es kein konkretes Erfolgsrezept, da jede Kampagne auf Grund des Publikums, der Website, der Trafficquelle und des Produktes/der Dienstleistung anders ist. Jedoch gibt es verschiedene geprüfte Ansätze, die sehr häufig zum Erfolg führen.

 

Die Platzierung des Angebotes

Egal ob du möchtest, dass deine Besucher ein Video ansehen, sich in deine Liste eintragen, oder einen Kauf tätigen: Das Angebot muss auf den ersten Blick ersichtlich sein. Platziere es “Above the Fold” also so, dass man nicht nach unten scrollen muss um es zu sehen. Verwende Signalfarben um die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden darauf zu leiten. Auch Pfeile können dir dabei behilflich sein.

 

Verwende Social Proof

Niemand ist gerne der erste der ein Angebot in Anspruch nimmt. Aus diesem Grund solltest du deine bereits bestehenden Kunden um eine Rezension bitten. So machst du den Besuchern klar, dass es bereits zufriedene Käufer/Subscriber gibt und ihnen wird bestätigt, dass sie eine gute Entscheidung treffen, wenn sie dir vertrauen.

 

Ziele bewusst auf die Bedürfnisse deiner Leser ab

Wer auf meinen Blog kommt, ist auf der Suche nach Knowhow um Geld zu verdienen, mehr Freiheiten im Leben genießen zu können und will sich mit dem beruflich beschäftigen, was ihn tatsächlich interessiert. Dieses Wissen hilft mir dabei Angebote zu formulieren, die gut bei meiner Zielgruppe ankommen und auf der Verkaufsseite kann ich genau herausarbeiten, wie ein Produkt oder eine Dienstleistung dem Käufer dabei hilft seine Ziele zu erreichen. Damit du erfolgreich verkaufen kannst und deine Conversion Rate optimierst, musst du verstehen wonach deine Zielgruppe genau sucht und welche Zielsetzungen sie hat.

 

Zeige was den Käufer/Subscriber erwartet

Niemand mag es sich in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Deshalb solltest du in aller Deutlichkeit offenlegen, was deine Besucher erwarten, nachdem sie die von dir gewünschte Aktion durchgeführt haben. Wartet ein E-Book auf sie? Super! Dann zeig ihnen das Cover und beschreibe in knappen Stichpunkten, woraus der Inhalt besteht und wie dieser ihnen helfen kann. Falls du ein Produkt verkaufst, solltest du es zeigen, seine Funktionen erläutern und verdeutlichen, wie es den Alltag deiner Käufer verändern und vereinfachen wird.

 

Splittesting ist das A und O

Da jede Kampagne einzigartig ist, liegt es in jedem Fall an dir möglichst viele verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Teste verschiedene Farben, Bilder und Texte. Ändere Überschriften ab, modifiziere die Call to Actions und die Platzierung des Angebotes. Erstelle stets zwei Varianten und teste diese gegeneinander. Wenn beide eine Anzahl von 300 Besuchern erhalten haben, schaust du dir die Conversion Rate beider an und behältst die bessere. Im Anschluss erstellst du eine weitere und führst ein ewiges Splittesting durch.

 

So kannst du deine Conversion Rate bestimmen

Bevor du an deiner Conversion Rate arbeiten kannst, musst du zunächst ein funktionierendes Tracking auf die Beine stellen. Viele Internet Marketer sehen darin ein großes Problem, doch mittlerweile gibt es so viele technisch Möglichkeiten, dass nahezu kein Knowhow mehr erforderlich ist.
Welches die optimale Lösung ist, hängt von deinem gesetzten Ziel ab. Falls du Leads sammeln und Subscriber generieren möchtest, bietet dein E-Mailmarketing Anbieter sehr wahrscheinlich eine Trackingmöglichkeit an. Möchtest du festhalten wer auf eine vorher festgelegte Unterseite deiner Website gelangt, kannst du dies mit Google Analytics festhalten. Auch beim Tracking von Verkäufen ist dies mit Google Analytics kein Problem. Platziere einfach einen Trackingpixel auf deiner “Dankeschön”-Seite und leite jeden Käufer nach erfolgreicher Bestellung auf diese weiter.

In diesem Video zeige ich dir, wie du mit Google Analytics ein Conversion Tracking einrichtest:

Falls du nicht auf Google Werkzeuge zurückgreifen möchtest, wird dir mit Prosper202 eine kostenfreie Alternative geboten. Hier musst du das Tool jedoch auf einem Server installieren und selber einrichten.

 

Und Iin diesem Video zeige ich dir, wie du mit Google Analytics einen Splittest einrichten kannst:

 

Deine Conversion Rate sollte zu einer deiner wichtigsten Zahlen werden. Selbst eine leichte Erhöhung kann zu einem dramatischen Gewinn führen, der dich auf vollkommen neue Ebenen hebt.

Hier noch eine kleine Beispielrechnung:

Wenn du 1.000 Besucher erhältst, daraus 30 Verkäufe resultieren und du einen Umsatz von 600€ bei Traffickosten von 500€ erzielst, machst du 100€ Gewinn und hast eine Conversion Rate von 3%. Schaffst du es diese auf 5% zu erhöhen, steigt dein Gewinn auf 500€, hat sich also verfünffacht. Da lohnt es sich doch ein wenig zu experimentieren, oder?

7 Kommentare

  1. Siegmar   •  

    Hallo Jess,

    danke für deine Videos. Ich sehe mir diese immer sehr gerne an ;-)

    Zu dem aktuellen Thema habe ich aber noch eine ergänzende Frage. Bei einem Projekt von mir, habe ich mehrere Produkte am Start. Alle Kunden (unterschiedliche Produkte) landen aber auf einer gemeinsamen „Danke“- Seite.

    Hast Du eine Idee, wie ich hier das Conversion Tracking einrichten muss, dass die Conversion- Rate auf für jedes Produkt einzeln richtig getrackt wird? Wenn Du hier was hast, dann würde ich mich über eine Lösung sehr freuen :-D

    Hinweis:
    Die URL der „Danke“- Seite enthält noch einige dynamische Variabeln; unter anderem auch eine ProduktID, die jeweils immer gleich ist. Doch die Einrichtung auf Basis einer Teil-URL mit der ProduktID hat irgendwie auch noch nicht so richtig funktioniert :-(

    LG
    Siegmar

    • Jessica Ebert   •     Author

      Hi Siegmar, das ist eine gute Frage, die ich dir derzeit leider auch nicht beantworten kann. Die unterschiedlichen URLs als Ziel eintragen geht also nicht? LG Jess

    • Manuel   •  

      Du kannst z.B pro Produkt eine eigene Kampagnen URL in Analytics erstellen und somit alle Verkäufe separat tracken (Ziele nicht vergessen einzurichten)…

  2. Sasho   •  

    Danke, super für deine Videos ..Sie haben mir sehr geholfen.
    Ich bin gerade dabei mein Business aufzubauen und deine Marketing seite hilft mir sehr dabei.
    weiter so

  3. Pingback: ConversionBoosting Analyze - 10% mehr Conversion garantiert? Inkl. Video

  4. Franz Griesser   •  

    Hallo Jess,
    ich sehe mir Deine Seiten immer gerne an. Es gibt soviel im Internet zu lesen und jeder weiss es noch besser. Deine Seiten sind für mich verständlich aufgebaut. Ich bin schon etwas älter 68 Jahre – helfe jedoch nach wie vor gerne meiner Frau – Ihr Internet Business – mit aufzubauen.
    Das Geschäft an der Strassenecke wird es in ein paar Jahren noch weniger geben – als jetzt!!
    Entweder man springt auf den Zug auf – und versucht im Internet erfolgreich zu werden – oder man verleirt schnell den Anschluss.

    Nächste Woche werde ich mir mal die Zeit nehmen und alle deine Beiträge nochmals in Ruhe durchzulesen. Dann werde ich sicher mit einigen Fragen auf dich zukommen.

    Etwas machen wir sicherfalsch – wir erzielen gutes Traffic durch persönliche Werbung oder auch Kaltwerbung. Im Internet wo wir uns nun auch schon über einen Jahr versuchen – geht eslangsam vorwärts.

    Wir hören wieder voneinander. hg Franz

    • Jessica Ebert   •     Author

      Hallo Franz, es freut mich, dass dir meine Inhalte weiterhelfen :) Ich wünsche dir und deiner Frau viel Erfolg!
      VG Jess

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