7 Tipps, um mit Bildern deine E-Mail Conversion zu steigern!

Hast du dir mal die E-Mails von großen Online-Firmen wie Versandhäuser, Dropbox oder ähnliche angeschaut? Ist dir aufgefallen, dass in jeder E-Mail Bilder zu finden sind? Und dass oft sogar mehr Bild als Text zu sehen ist?

Das hat einen Grund! Und du kannst dir das ebenfalls zunutze machen, denn Bilder erhöhen die Conversionrate von E-Mails drastisch. Hinzukommt, dass sie freundlicher, professioneller und vertrauensvoller wirken.

Menschen haben nämlich von Natur aus die Neigung, eher auf Bilder zu klicken, statt auf einfache Textlinks. Dennoch sollten keine willkürlichen Bilder eingefügt werden. Es ist wichtig, dass du Bildmaterial nutzt, das einen Nutzen hat, Emotionen auslöst und optisch gut aussieht.

In diesem Artikel zeige ich dir deswegen ein paar Wege, welche Arten von Bilder in Frage kommen.

1. Eigene Fotos!

Es gibt jede Menge Standardmaterial von kostenlosen Fotobörsen. Diese Bilder sind – um es deutlich zu formulieren – total ausgelutscht. Für mehr Wiedererkennungswert nutze daher Fotos direkt aus deiner Firma zum Beispiel deiner Produkte, von deinem Büro oder vielleicht sogar von Mitarbeitern…

Es geht nämlich darum, dass das Foto DICH branden soll. Ideal ist es, wenn das Produktbild gleich mit einer Botschaft kombiniert wird, die dem Kunden einen Nutzen bringt.

Zum Beispiel: Produktfoto + Rabattcode oder Produktfoto + Dankeschön

Je professioneller die Bilder sind, desto besser natürlich. Um super einfach tolle Fotos mit Message zu bearbeiten, kannst du das kostenlose Tool Canva nutzen.

2. Kostenlose Bilder ja, aber natürliche!

Leider sind nicht immer Bilder aus dem eigenen Hause zur Hand, welche sich auch anbieten. Daher sind kostenlose Bilder von Plattformen wie Pixabay oder Pexels trotzdem eine gute Alternative…

… Jedoch nur unter gewissen Bedingungen.

Die meisten Stock-Fotos sind künstlich und gestellt. Sie sind vielleicht gut und schön aber sie haben eher eine sterile Wirkung auf den Betrachter. Selbst, wenn Personen auf den Bildern lachen, kommt es einfach nicht herüber. Du kennst mit Sicherheit die Bilder, die wie „direkt aus der Zahnarztpraxis geschossen“ wirken.

Daher nutze natürliches Fotomaterial. Am besten Bilder, die draußen oder in normalen Alltagsräumen geschossen worden. Auch Menschen sollten nicht zu sehr gefotoshoped werden. Filter sind dabei auf jeden Fall okay, aber bitte nicht zu stark.

3. Call to Actions mit Bild

Mit einem Bild kannst du den Call to Action in der E-Mail auf sympathische Weise noch mehr hervorheben. Dadurch wirkt die E-Mail an sich spannender und beinhaltet gleichzeitig eine effektivere Handlungsaufforderung. Klingt gut, oder?

Mit gewissen Tools schaffst du es, den Link nur in einem Teilbereich des Bildes setzen. Manche Tools lassen sogar eine Interaktion zu, bei der sich der Leser für irgendetwas eintragen kann (etwa zu einem Webinar).

Achte darauf, dass der CTA klar formuliert wird und der Button auf jeden Fall farblich abgehoben wird.

4. Nutze Grafiken und Diagramme

Gerade, wenn es erklärungsintensive Inhalte gibt, sind die wenigen Worte, die du in der E-Mail hast, nicht wirklich ausreichend. Daher sind aufregende Grafiken eine wunderbare Idee, um schwere Informationen leicht verdaulich und attraktiv zu verpacken.

Du kannst auf diese Weise zum Beispiel Statistiken oder Fakteninformationen präsentieren. Die Verweildauer ist dabei weitaus länger als bei deinem üblichen trockenen Text. Denn eines ist klar: Infografiken sind immer Mehrwert! Und darüber hinaus ist die Klickrate echt der Hammer!

Infografiken lassen sich sehr schnell mit Canva bearbeiten und mit netten Bilder aufwerten.

Was gibt es bei der Infografik zu beachten:

  • Halte es so einfach wie möglich. Der Leser darf kein Rätselraten machen.
  • Nutze nicht mehr als 3 Farben, welche harmonisch aufeinander abgestimmt sind.
  • Versuche Piktogramme zu verwenden, wenn du kannst.

5. Screenshots

Screenshots sind doch eigentlich nur für Freunde oder tolle Erinnerungen, oder? Ja genau!

Und deswegen sind sie auch prima für Marketingzwecke. Menschen verbinden mit Screenshots in der Regel etwas Persönliches und Vertrautes. Es wirkt nahbar und gleichzeitig selbsterklärend. Denn nichts lässt sich besser darstellen, als eine durch eine Life-Darstellung.

Screenshots bieten sich super an, wenn du deinen Lesern eine Handlungsaufforderung erklären willst bzw. wenn du erklären musst, wie die nächsten Schritte zu machen sind.

Auch wenn du auf eine Information auf deine Webseite hinweisen möchtest, kannst du einfach einen Screenshot machen und diesen einfügen. Der Effekt: Alles wird bunter und die Information ist visuell deutlich vernehmbar.

Die Nummer 1 Regel ist jedoch: Frage dich vorher immer selbst, wie dieser Screenshot deinen Lesern einen Mehrwert bietet.

6. GIFs

GIFs haben etwas Magisches an sich, denn sie wirken wie ein Faszinationsmagnet. Sie haben die besondere Gabe, dass man mehr sehen will, obwohl man weiß, dass es nicht mehr zu sehen gibt. Allein deswegen werden deine E-Mails länger geöffnet bleiben und dementsprechend auch gelesen.

GIFs haben darüber hinaus auch keine hohe Datengröße und lassen sich besser versenden.

Was können GIFs noch:

  • Sie haben Humor und machen dich sympathisch
  • Die fallen direkt ins Auge
  • Sie machen Lust auf das, was du anbietest

Die Bewegbilder können Mehrwerte liefern oder auch „Appetit“ anregen, indem sie einen kleinen Ausschnitt von dem zeigen, was du anbietest – jedoch nicht zu viel. Den Rest stellt sich dein Kunde vor. Und weil er immer wieder den gleichen lustigen und appetitanregenden Vorgang sieht, wird seine Vorstellung und sein Verlangen, mehr zu erfahren, immer größer und besser.

Hast du ein Produkt? Erstelle ein GIF, wie jemand dein Produkt benutzt und irgendetwas Lustiges macht und sich exakt so fühlt, wie sich der Kunde fühlen will. Picke irgendetwas heraus, dass den Betrachter hungrig macht oder suche dir ein paar Inspirationen im Netz. Dort kannst du auch viele Exemplare nutzen, die sich super für dein Thema anbieten.

7. Ganz normal Fotos

Selfies, dein Abendessen, Mittagspause, Meeting…

Alle Situationen, in denen man sowieso das Smartphone zückt und ein Foto macht, kann man auch super als Marketingzweck benutzen. Denn man bekommt als Betrachter bei solchen Fotos sofort das Gefühl von persönlicher Nähe. Man gewinnt Vertrauen und man ist mehr bereit, sich die Inhalte durchzulesen, die in der E-Mail stehen und sogar auf den Call to Action Button zu klicken.

Auch Protokolle, Whiteboards oder Interna aus dem Büro können einfach mal versendet werden, sofern sie kein Geschäftsgeheimnis beinhalten.

Achte immer darauf, dass das Bild nicht zu groß ist (von der Dateigröße her). Sonst dauert es sehr lange, bis die E-Mail geladen ist.

Fazit: Darauf besonders achten!

Es sollte optisch (!) mehr Bild als Text vorhanden sein. In etwa 60:40 oder 70:30. Denke außerdem immer daran, dass die Bilder mit ALT Tags versehen werden, weil einige User einen Bildblocker eingebaut haben. Durch den Alt Tag kann der Leser speziell auf das Bild klicken und es manuell öffnen.

Wichtig: TESTE deine Newsletter regelmäßig! 

Ich hoffe, dass dir diese Ideen als Inspiration dienen und du viel Spaß bei der Umsetzung haben wirst!

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