Oktober 5

6 Kommentare

Facebook Marketing – welche Hammerchancen Du verpasst

In der letzten Woche habe ich dir aufgezeigt warum jedes Unternehmen einen eigenen Blog führen sollte. Ein Punkt in diesem Artikel waren Social-Media-Links und ich empfahl Blogartikel mit Social-Media-Buttons auszustatten, damit deine Leser die Artikel einfach per Klick auf Facebook und Co. teilen können. Heute möchte ich näher darauf eingehen wie du selbst Facebook nutzen kannst um Interessenten für dein Business „einzusammeln“ und warum du diese Chance nicht ungenutzt lassen solltest.

 

Google Ranking vs. Erreichbarkeit der Interessenten auf Facebook

Im letzten Artikel habe ich erklärt, dass du bei deinen Blogartikeln vor allem auf Texte mit Mehrwert setzen solltest. Deine Blogartikel sollten Probleme deiner Leser lösen und mit entsprechenden Keywords angereichert sein um über die Suchmaschinen gut gefunden werden zu können. Insbesondere W-Fragen-Artikel (in meinem Beispiel, einem Lackhersteller, beispielsweise „Welcher Lack für Vertäfelungen?“, „Wie lange Lack trocknen lassen?“) sind toller Content, da sie genau die Fragen beantworten, die deine Zielgruppe hat.

Das Problem hierbei: Auch wenn deine Artikel toll geschrieben sind und alle Infos für deine Zielgruppe enthalten, werden sie im Regelfall nicht sofort bei Google gerankt und somit von deinen potentiellen Kunden gefunden. Daher solltest du Facebook Marketing nutzen!

Warum? Weil du auf Facebook quasi jede Zielgruppe sofort und kostengünstig erreichen kannst. Allein in Deutschland nutzen etwa 30 Millionen Menschen das soziale Netzwerk und über 20 Millionen von ihnen verbinden sich per „gefällt mir“ mit kleinen und mittelständischen Unternehmen um über deren Neuigkeiten auf dem laufenden zu bleiben (Quelle).

Das sind doch tolles Voraussetzungen, oder?

 

Wie kannst du dies nun aber für dein Business nutzen? Welche Inhalte werden gerne geteilt?

Falls noch nicht geschehen solltest du zunächst eine Facebookseite für dein Unternehmen einrichten. Dies geht schnell und kostenlos und wird hier ausführlich erklärt: Ausgangspunkt für Marketing auf Facebook ist eine Seite.

Ist dies geschehen, solltest du erst einmal ein oder mehrere Posts verfassen (z.B. ankündigen was die Nutzer der Facebookseite in Zukunft hier erwartet) und ein paar „gefällt mir“-Angaben (Likes) sammeln, denn ganz ohne macht eine Unternehmensseite natürlich nicht viel her für Fremde. Hierfür kannst du bestehende Geschäftspartner und Kunden fragen ob sie dir ein Like geben oder deine Facebookkontakte per Mausklick auffordern deine Seite mit „gefällt mir“ zu markieren. Verzichte unbedingt darauf Likes im Internet zu kaufen! Gekaufte Likes, die meist aus dem Ausland kommen, schaden deiner Seite eher als dass sie nutzen. Außerdem können deine Besucher auch leicht herausfinden ob du so versuchst zu schummeln…

Hast du diesen Schritt erledigt, solltest du anfangen regelmäßig Inhalte auf deiner Facebookseite zu teilen.

Grundsätzlich gilt hierbei dasselbe wie für Blogartikel in „Erfolgsmarketing – Warum jedes Unternehmen einen eigenen Blog haben sollte“ beschrieben: Poste für die Zielgruppe nützliche Inhalte und verzichte dabei auf allzuviel Werbung. Als Faustregel hierbei gilt, dass das Verhältnis zwischen hilfreichen Inhalten (z.B. „So entfernen Sie Schlamm von Autositzen“) und reiner Werbung (z.B. „Neu im Shop: Der Fleckentferner 3000!“) etwa 5:1 betragen sollte, also auf fünf nützliche Inhalte nur ein Teil Werbung kommen sollte. Natürlich gibt es bei Facebook auch einige Besonderheiten, die du auf jeden Fall beachten solltest, damit deine Beiträge gut ankommen:

  1. Poste regelmäßig

  2. Verwende passende Bilder um die Klickrate zu erhöhen

  3. Stelle regelmäßig Fragen um die Interaktionsrate zu erhöhen

  4. Poste zu Zeiten, in denen deine Zielgruppe die Beiträge auch liest

  5. Interagiere mit den Besuchern indem du z.B. auf Kommentare und Nachrichten antwortest

Mit dem Posten deiner Inhalte auf deiner Unternehmensfacebookseite ist es aber noch nicht getan. Es gibt weitere Marketingmöglichkeiten. Grundsätzlich unterscheide ich zwischen zwei Formen des Marketings in dem sozialen Netzwerk:

 

Kostenloses Marketing

Das posten deiner Bloginhalte auf deiner Facebookseite zähle ich als kostenloses Marketing, da es dich nichts außer der verwendeten Zeit kostet. Hier ist aber noch nicht Schluss: Zur weiteren Verbreitung kannst du deine Artikel auch in thematisch passenden Gruppen posten, auf Fragen antworten und dabei gleichzeitig deinen Artikel verlinken oder entsprechende Seiten anschreiben und fragen ob sie deinen Artikel teilen möchten. Beachte hierbei jedoch unbedingt, dass du nur dort postest wo es wirklich thematisch passt und wo es laut Gruppenregeln erlaubt ist.

Unterschätze nicht das Potential dieser Methoden! Hast du beispielsweise einen Heimwerkerblog und postest einen gut gemachten Artikel zum Thema „So bauen Sie eine eigene Gartenbank“ mit Bildern und Schritt-für-Schritt-Anleitung in Heimwerker- oder Gartengruppen, ist die Chance hoch, dass du so nicht nur ordentlich Likes und Besucher für diesen Artikel erhälst, sondern „nebenbei“ auch noch dein Publikum erweiterst, weil Nutzer deiner Seite ein „gefällt mir“ geben oder dich (bzw. deinen Blog) sogar auf ihren Profilen, Seiten und Blogs verlinken.

 

Bezahltes Marketing (Facebook-Anzeigen)

Natürlich kannst du auf Facebook auch Anzeigen schalten. Das tolle daran ist: Mit dem Facebook Werbeanzeigenmanager kannst du deine Zielgruppe sehr eng eingrenzen und vermeidest so Streuverluste. Du möchtest, dass deine Werbung nur Männern zwischen 23 und 34 Jahren, die in Frankfurt leben, ledig sind, deutsch sprechen, einen Hochschulabschluss und Interesse an Bodybuildung haben angezeigt wird? Kein Problem mit dem Facebook Werbeanzeigenmanager!

Die beste Art von Facebookanzeige ist meiner Meinung nach der „Sponsored Post“ auf Facebook. Diese werden deiner Zielgruppe, genau wie Statusupdates von Freunden, direkt in ihrem Newsstream angezeigt (nur halt mit „sponsored“-Hinweis). Wenn du nun gute hilfreiche Posts deiner Facebookseite mit ansprechenden Bildern über diese Anzeigenart bewirbst, sind dir die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe und somit auch Likes, Shares, Kommentare und Besucher für deinen Blog fast schon sicher.

Ein Spartipp zum Schluss: Bewerbe nicht „irgendwelche“ Artikel von dir auf gut Glück. Wenn die Artikel bei deiner Zielgruppe doch nicht so gut ankommen wie gedacht, verschenkst du sonst bares Geld. Stattdessen rate ich dir erst einmal die kostenlosen Marketingmöglichkeiten von Faceboook zu nutzen und einige Zeit lang Artikel zu posten um zu schauen welche Artikelarten die meisten Interaktionen hervorrufen. Wenn du dann siehst, dass ein Artikel von dir besonders gut ankommt, bietet es sich an diesen per „Sponsored Post“ in deiner Zielgruppe zu bewerben um weitere Interessenten „einzusammeln“.

Du kannst per Facebook Marketing perfekt, einfach und schnell deine Zielgruppe (potentielle Kunden) erreichen und so neue, hochwertige Besucher für deine Webseite/deinen Blog generieren. Du siehst also: Facebook bietet Hammerchancen für dein Marketing.

Lässt du dir diese entgehen oder nutzt du Faceboook bereits aktiv zu Marketingzwecken?

Übrigens: Wenn du tiefer in das Thema Facebook Marketing einsteigen möchtest, findest du hier einen umfangreichen Online-Video-Kurs: Facebook Marketing für Einsteiger >> 

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  1. Hallo Jessica,

    Facebook nutze ich regelmäßig und auch sehr gern.

    Das tolle an Facebook Werbung ist, dass man das Budget selbst festlegen kann. Außerdem hat man fast keinen Streuverlust durch die Zielgruppengenauigkeit.

    Beste Grüße

    Denise

  2. Es ist schon sehr krass, in welchen Zeiten wir leben. Wenn ich mir die Leute anschaue, die in den letzten Jahren über Facebook etwas auf die Beine gestellt haben, das ist schon echt spannend.

    30 Millionen Menschen in Deutschland… das ist eine Hausnummer. Ich werde wohl auch mal bald mit einem Blog beginnen. Und eine FB-Seite wird auch folgen.

    Bin mal gespannt, wie sich Facebook in den nächsten Jahren entwickelt. Ich erinnere mich noch, vor vielen Jahren… ich war in den USA… ein Freund hat mir Facebook gezeigt.

    Als ich dann in Deutschland von Facebook erzählt habe, meinten meine Kontakte nur „Ach, Facebook. Das wird sich doch niemals in Deutschland durchsetzen. Wir haben doch schon StudiVZ und MeinVZ.“ ;-)

  3. Hallo Jessica,

    ja Facebook funktioniert schon sehr gut, teilweise ersetzt es bei einigen Kunden komplett die Webseite zur Kundengewinnung. Facebook ist ein starker Kanal, allerdings glaube ich schon das es auch sehr stark Branchen abhängig ist. In Branchen in denen Emotionalität grundsätzlich eine größere Rolle spielt sind hier im Vorteil.
    Was mich persönlich an Facebook aber doch manchmal sehr stört ist der Ton. Ehrliche und konstruktive Meinungen will jeder. Beleidigungen, völlig unsachliche Kritik, Cat Content lassen mich jedoch manchmal darüber nachdenken dieses Kapitel zu schließen.

    Klaus

    1. Hallo Klaus,

      zum Thema „der Ton auf Facebook“ stimme ich dir leider zu. Der lässt manchmal echt zu wünschen übrig.

      Ich komme aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung und bin auf Facebook in vielen Gruppen unterwegs. Und gerade da darf man eigentlich erwarten, dass Menschen, die sich intensiv mit ihrem Leben bzw. den einzelnen Lebensbereichen beschäftigen, wenigstens die Grundlagen wertschätzender und konstruktiver Kommunikation beherrschen. Dem ist jedoch leider nicht so. Stattdessen stehen Beleidigungen, destruktive Kritik und Verleumdungen an der Tagesordnung.

      Aber zum Glück ist es nicht nur so.

  4. Hi Jess

    wirklich schöner Artikel. Ich hab mich bis dato noch nicht mit FB Werbung auseinander gesetzt habe aber auch die Erfahrung gemacht dass man längerfristig auch mit FB Gruppen sehr gute Umsätze erreichen kann.

    das von P.David erwähnte W-Fragen tool nutze ich selbst sehr gerne und ist TOP

    lg Stefan

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