Wie du mit Gegenwind aus deinem Umfeld am besten umgehst

Ich komme aus einer konventionellen Ausbildung und habe mich erst nach einigen Jahren dafür entschieden, einen eigenen Weg zu gehen, weil ich gemerkt habe, dass das Angestelltenverhältnis einfach nichts für mich ist.

Dafür tragen allen voran „schwierige“ Chefs eine gewisse Mitschuld. Heute bin ich froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und auf eigenen Beinen stehe.

Viele wollen den gleichen Weg gehen und sehnen sich danach, endlich selbstständig zu sein. Doch der Aufbau des Business allein ist nicht die einzige Herausforderung. Meistens ist die größte Herausforderung hausgemacht: Eltern, die sich Sorgen machen. Partner, die nicht richtig verstehen können, was man vorhat. Freunde, die einem raten, bei dem sicheren Job zu bleiben…

Damit du mit dem Gegenwind nach der Entscheidung, selbstständig (und dann auch noch im Internet) zu werden, umgehen und den besten Nutzen für dich herausziehen kannst, gebe ich dir ein paar meiner eigenen Erfahrungen und Learnings mit auf dem Weg. 


Wisse, dass Freunde und Verwandte niemals etwas Böses wollen!

Ich hatte das Glück, dass meine Eltern recht offen waren und nicht darauf bestanden haben, dass ich in meinem gelernten Job verharre. Dafür bin ich sehr dankbar! Andere haben in diesem Falle vielleicht strengere Eltern, die einem das Leben deutlich schwerer machen.

Doch prinzipiell, haben deine und meine Eltern eines gemeinsam: Sie wollen das Beste für uns.

Das gilt nicht nur für unsere Eltern, sondern auch für jeden anderen, der uns nahesteht. In erster Linie machen sich die Menschen Sorgen um uns. Und das ist doch eigentlich ein schönes Gefühl, oder nicht?

Natürlich gibt es auch die Sorte Mensch, die mit sich selbst immer unzufrieden ist und deswegen andere, die nach mehr Erfolg streben unten halten wollen. Wenn du solch ein Verhalten in deinem eigenen Kreis bemerkst, solltest du gründlich überdenken, ob es sich wirklich um deine Freunde handelt.

Sei dir deiner Selbst sicher!

Gerade, wenn du weißt, dass du Gegenwind bekommen wird, ist ein gewisses Grundmaß an innerer Stärke notwendig. Das heißt, du solltest dir auf jeden Fall sicher sein, was du tust und warum du es tust. Ist dein Warum stark genug, kann dich nicht gleich der erste dumme Spruch von einer Freundin aus dem Gleichgewicht bringen.

Ein dickes Fell gepaart mit dem großen Willen ist hier eindeutig von Vorteil.

Am Anfang nichts an die große Glocke hängen

Der nächste Tipp geht gut einher mit dem vorherigen. Nimm dich selbst ein wenig aus der Schusslinie, indem du nicht gleich mit deinem Vorhaben hausieren gehst. Wenn du ohnehin schon weißt, dass dein Umfeld leicht allergisch reagieren könnten, behalte erst einmal deine Ideen für dich.

Auch, wenn die Euphorie dafür sorgt, dass es am liebsten nur so aus einem heraussprudeln will, ist dies eine gute Möglichkeit, sich anfänglichen Stress zu entziehen.

Natürlich ist das kein Dauerzustand. Ich empfehle dir daher, mit der Sprache herauszurücken, wenn du deinen Weg einigermaßen gefunden hast und weißt, was du tun möchtest oder wenn du sogar die ersten Erfolge gehabt hast.

Damit umgehst du zugleich eine andere Falle, in die viele Neuunternehmer hineintappen – nämlich den chronischen Misserfolg. Bestimmt sind dir solche Fälle bekannt oder du hast es bereits selbst erlebt. Man spricht über seine Ideen und Vorhaben und jemand sagt dir: „Ach, das wird doch sowieso nicht funktionieren!“.

Sollte dein Unternehmen tatsächlich scheitern, hat der andere natürlich gut reden und erklärt dir stolz: „Ich habe es dir doch gesagt.“ Mit weniger Selbstvertrauen und mit der Angst, erneut dein Gesicht zu verlieren, gehst du ins nächste Projekt und es kommt zum gleichen Szenario.

Ehe du dich versiehst, bist du in einer Schleife aus Angst und Misserfolg gefangen.

Das kannst du vermeiden, indem du dich einfach ein kleines wenig bedeckt hältst und in einer geschützten, sozialen Zone neue Horizonte erschließt.

Wisse, was du tust und erkläre es den Menschen

Meine Familie und auch mein Mann haben nicht direkt eine konkrete Vorstellung von dem, was ich tue. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine einfache Aufklärung gegenüber den wichtigsten Menschen im Leben Wunder bewirkt. Wie schon erwähnt, machen sich die Leute bloß Sorgen. Sie wollen die Sicherheit, dass du weißt, was du tust.

Daher nutze deine „Undercover Zeit“ (vorheriger Tipp) und lese dich sorgfältig ein, erstelle ein Konzept, mache dir auch über gewisse Sicherheiten Gedanken. Finde Lösungen, wie du bei finanziellen Engpässen reagieren kannst.

Wenn du deinen Liebsten genau dies erklären kannst, nimmst du ihnen komplett den Wind aus den Segeln und sie bekommen das, was sie sich eigentlich am meisten wünschen – Sicherheit. Und meine Erfahrung ist, dass sich der anfängliche Gegenwind sogar in Unterstützung umwandelt.

Kritik annehmen

Gegenwind ist nicht immer schlimm. Oft tun wir Aussagen von anderen Personen einfach so als „die wissen eh nicht Bescheid“ ab. Dabei lag in dieser Aussage vielleicht eine echte Hilfestellung oder ein Wegweiser.

Du wirst umso besser und stärker, wenn du immer für die Meinungen anderer Menschen offen bleibst. Nehme im Vorfeld alles an und entscheide im Nachhinein, ob es dir von Nutzen war oder nicht.

Manchmal kann bereits ein beiläufiger Satz deiner besten Freundin oder am Esstisch mit der Familie mehr Wahrheit beinhalten als die Gedanken, die du dir seit Tagen selbst machst. Je offener du bist, desto besser. Und wenn du dein Bewusstsein ständig nutzt, um abzuwägen, was gute Kritik ist und was letztendlich wirklich nur ein dummer Spruch ist, erreichst du eine irre Lernkurve!

Fazit

Nimm es nicht so schwer. Gegenwind ist nur ein Teil deiner Reise hin zum eigenständigen Business. Ich bin mir sicher, dass du mit dem richtigen Mindset, die richtigen Entscheidungen triffst und es schaffst, fehlende Unterstützung in wahre Hilfe umzuwandeln und am Ende noch stärker dadurch wirst.

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel die nötige Motivation gibt und dir gleichzeitig konkrete Hilfestellungen geben konnte.

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