So vermeidest du Stornos und unglückliche Kunden bei deinem Online Kurs!

Der Kunde hat gekauft, er hat seinen Zugang bekommen und die Zahlung ist bei dir eingegangen. Alles wunderbar, oder?

Noch nicht ganz! Denn der Kauf ist nur ein kurzer Erfolg. Der wahre, nachhaltige Erfolg deines Online Unternehmens stellt sich heraus, nachdem ein Kunde deinen Kurs gekauft hat.

Stell dir vor du kaufst dir einen Schokoriegel, den du noch nicht kennst. Die Verpackung sieht super lecker aus und die Zutaten klingen vielversprechend. Voller Vorfreude beißt du hinein und du merkst, dass du keinen Bissen mehr herunterbekommst, weil er ganz und gar nicht lecker ist. Würdest du den Schokoriegel noch einmal kaufen? Würdest du ihn deinen Freunden schenken oder empfehlen?

Würdest du ein positives Feedback dalassen?

Die Qualität deiner Produkte sorgt nach hinten heraus, dass dein Geschäft irgendwann ganz von alleine läuft. Daher konzentrieren wir uns in diesem Artikel darauf, wie du dafür sorgst, dass deine Online Kurse möglichst erfolgreich von deinen Kunden durchgearbeitet werden.

Mache dir nicht allzu große Sorgen

Machen wir uns nichts vor. Du wirst niemals alle deine Kunden zum Millionär machen oder zur Strandfigur bringen. Es gibt einfach die Art von Menschen, denen man nicht helfen kann, selbst, wenn sie Geld für ein gutes Hilfsprodukt bezahlen.

Doch die gute Nachricht ist: Diese Menschen werden in der Regel auch nicht dein Geschäft sabotieren. Sie kaufen, tun nichts und fertig!

Aber natürlich gibt es auch die Menschen, die unbedingt wollen. Ihnen fehlt es jedoch an Verständnis, Überblick und in manchen Fällen auch an Intelligenz und Disziplin. Hier wollen wir ansetzen und dein Online Kurse mit den folgenden 4 Tipps so gestalten, dass sich die Durcharbeitungsrate drastisch steigert!

1. Starte beim Marketing!

Der erste Stolperstein verbirgt sich bereits im Marketing, denn die meisten unzufriedenen Kunden sind jene, die sich im Vorfeld etwas ganz anderes von dem Kurs vorgestellt haben. Sie denken, dass sie ein echtes Meisterwerk bekommen – praktisch den Stein der Weisen – und wenn sie sich einloggen merken sie, dass es ihnen nicht weiterhelfen kann.

Was tun?

Marketing und Verkauf ja. Lüge und zu hoch aufhängen nein.

Versuche den Nutzen deines Produktes bestmöglich zu kommunizieren, ohne dabei falsche Hoffnungen zu machen. Es muss explizit klarwerden, was der Kurs kann und was er nicht kann. Hab keine Angst, dass du dadurch Kunden verlieren könntest, denn Spezifikationen wirken meistens sogar als Kundenmagnet.

Beispiel: Ein Fortgeschrittenen-Photoshop Kurs, der nicht für Anfänger geeignet ist, wird umso mehr Fortgeschrittene anziehen, welche anschließend zufriedener sein werden.

2. Ist dein Kurs zu lang?

Es kann mehrere Nachteile haben, wenn dein Kurs zu lang ist. Je breitflächiger der Inhalt, desto eher kann es sein, dass der Kunde zufrieden ist, bevor er die 100% erreicht hat. Ist das was Schlechtes, wenn das öfter passiert? Zunächst einmal nicht.

Es heißt bloß, dass du aus Marketingsicht mehr für dich herausschlagen kannst.

Was tun?

Splite deinen Kurs in mehrere kleinere Sequenzen und verkaufe diese als einzelne Produkte. Das bietet sich besonders bei Tutorialkurse für z.B. Trading, Software und Sport an, denn hier ist der Kenntnisstand deiner Kunden äußerst unterschiedlich.

Jemand, der nur einen Handstand lernen will, möchte keine 500€ für ein Fitness-Komplettpaket kaufen. Das heißt, du wirst vermutlich von Beginn an mehr Sells generieren. Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit, den Preis zu erhöhen.

1 Kurs für 500€ kannst du zum Beispiel in 5 Kurse für jeweils 125€ anbieten kannst.

Das Ergebnis: Mehr Käufer, mehr Umsatz. Und das mit dem gleichen Inhalt.

3. Deine Teilnehmer kommen einfach nicht weiter

Es wird vorkommen, dass deine Teilnehmer ein Thema nicht verstehen und sich denken: „Okay, ich mache es einfach später weiter“. Wir wissen alle, wohin das führt. Der Kurs wird vergessen und es geht natürlich nicht weiter.

Was tun?

Richte deinen Kurs in vielen kleinen Steps ein. Jede Lektion sollte irgendwie honoriert werden, sodass man sich besser fühlt, wenn man das Ziel erreicht hat. Das können ganz einfache Dinge sein wie eine Status-Leiter, an die sich der Teilnehmer orientieren kann und sich immer mehr zum Experten macht. Ein weiterer Tipp ist, dass man den Kurs wie ein kleines Abenteuer aufbaut. Der Teilnehmer muss wissen, dass hinter der nächsten Lektion eine nächste spannende Aufgabe wartet, die ihn allein dazu motiviert, weiterzumachen.

Tue dies, indem du zum Beispiel immer wieder zeigst, was genau in der nächsten Lektion drankommt und warum es so wichtig ist, immer am Ball zu bleiben.

4. Der Teilnehmer denkt, dass er nur die magische Pille schlucken muss

Viele Menschen vergessen, was es heißt, Wissen wirklich anzuwenden. Hier ist es sehr schwierig für dich, denn du wirst nicht um Kunden drum herumkommen, die erwarten, dass der Kurs sie allein zum Erfolg bringt.

Sie vergessen aber, dass der Kurs nur das Handwerkszeug ist und das zum Beispiel dein Erfolg damit zusammenhängt, dass du das Wissen mit viel Hingabe umgesetzt hast.

Was tun?

Solche Kunden sind giftig und gefährlich. Schnell hat man eine schlechte Bewertung oder eine Stornierung. Du ziehst dich jedoch aus dem Schneider, indem du erneut beim Marketing dafür sorgst, keine falschen Versprechungen zu geben. Mache deutlich, dass die Anwendung 50% des Erfolgs ausmacht.

Der Teilnehmer muss mit einer realistischen Herangehensweise in den Kurs einsteigen. Dann wird er auch nach hinten heraus zufrieden sein.

5. Deine Kunden waren noch gar nicht bereit für deinen Kurs

Leute wollen meistens von dir lernen, weil du ein Vorbild bist. Aber vielleicht sind deine Inhalte einfach noch nicht geeignet und kommen zu früh. Falls das der Fall ist, wird sie natürlich noch mehr frustrieren.

Was tun?

Wenn du deinen Kurs erstellt hast, produziere noch einen zusätzlichen Einsteigerkurs und mache deutlich, dass sich hier jeder eintragen kann, der absolut 0 Ahnung hat. So umgehst du diese Falle!

Du kannst die jeweiligen Kurse auch kombinieren, sodass ein erfolgreicher Beginner-Kurs-Teilnehmer in den Fortgeschrittenen-Kurs für einen gewissen Rabatt aufsteigen kann. Und natürlich: Kommuniziere im Marketing haargenau, für wen dieser Kurs ist.

Fazit

5 Fehler, die leicht von Beginn an zu beheben sind und gleichzeitig mehr Umsatz und mehr Zufriedenheit bei deinen Kunden hervorrufen wird. Was will man mehr?

Ich hoffe, dass dir diese Tipps weiterhelfen konnten. Viel Spaß bei der Umsetzung.

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