Social Media Time runter – Produktivität rauf!

Mit den folgenden Tipps wandelst du deine Social Media Zeit, die dich meistens vom wirklich Wichtigen ablenkt, in produktive Zeit um.

Soziale Medien ist Segen und Fluch zugleich. Auf der einen Seite haben wir eine Fülle von Informationen, dauerhaften Kontakt zu unseren Freunden und eine irre Werbeplattform. Auf der anderen Seite stehen jedoch Suchtgefahr, Zeitverschwendung und das Risiko, sich im Sumpf der Informationen zu verlieren.

Als Selbstständiger ist das gefährlich. Als Mensch, der im Leben Ziele hat, ist das ebenfalls gefährlich. Denn unsere Zeit auf Facebook könnten wir besser nutzen. Und wir wissen das!

Warum ist es also so schwer, unsere Energie sinnvoll einzusetzen? Und wieso ist es so leicht, sich im Social Media zu verlieren? Dieser Artikel soll zudem eine Lösung für dich bieten.

Der Grund, warum uns Social Media so fesselt

Social Media ist nicht nur Facebook und Instagram. Auch der tägliche Gebrauch von Whatsapp, Snapchat usw. zählt dazu. Es definiert sich dadurch, dass wir über bestimmte Plattformen oder Applikationen grenzenlos in Kontakt mit anderen Menschen sein können – und zwar unabhängig von räumlichen Distanzen. Auch YouTube gehört dazu. Wobei YouTube eher als Unterhaltungs- oder Lernmedium so sehen ist.

Das klingt auf den ersten Blick wunderbar. Und es hilft uns im alltäglichen Leben in vielen Bereichen. Ganz zu schweigen davon, dass es einfach auch ein tolles Gefühl ist, wenn wir Nachrichten, Likes und Kommentare von unseren Freunden bekommen…

… aber genau hier liegt auch das Problem.

Wir Menschen sind soziale Wesen und fühlen uns daher pudelwohl, wenn wir im regen Austausch mit anderen Menschen sind. Es gibt uns das Gefühl von Verbundenheit, sowie von Beschäftigung. Wenn wir mit anderen Menschen interagieren, haben wir deswegen niemals das Gefühl, dass wir total unproduktiv sind. Wir befriedigen nämlich ein grundlegendes menschliches Bedürfnis.

Während wir Nachrichten erhalten, Likes bekommen usw. schüttet unser Gehirn Dopamin aus – ein Glückshormon, das zwar total natürlich ist, jedoch ähnlich wie Zucker wirkt. Es wirkt rasant schnell und schwindet genauso rasant wieder.

Wir merken uns natürlich, dass wir uns kurzfristig super fühlen, wenn wir mit unseren Freunden online interagieren und checken deswegen gleich noch einmal Facebook oder schreiben eine Whatsapp-Massage. Das Tückische ist, dass das Smartphone immer nur einen Handgriff entfernt bleibt. Und somit muss auch der Dopamin Ausstoß nicht lange auf sich warten.

Schleichend werden wir von diesem Dopamin-Kick abhängig und brauchen immer mehr. Deswegen kleben wir so oft vor dem Screen und am Ende des Tages fragen wir uns, was wir überhaupt geschafft, erlebt oder gefühlt haben.

Denn auch, wenn wir im Moment der Social Media Aktivität „total glücklich“ sind, ist es letzlich eine Täuschung. Wir haben keinen echten Kontakt. Uns fehlen Berührungen, Stimmen, gemeinsames Lachen, Spiegelneuronen. Ein Emoji kann dies nicht ersetzen.

Social Media hat also zwei negative Konsequenzen, die wir uns bewusst machen müssen:

  • Suchtgefahr aufgrund des ständigen Dopamin-Auf-und-Abs. Damit einhergehender Zeit- und Produktivitätsverlust.
  • Falsches Gefühl von Verbundenheit. Damit einhergehende innere Leere.

Ziel: Eine gesunde Beziehung zu Social Media aufbauen

Eine Sucht, mit der wir uns am Ende kein bisschen wohlfühlen, ist alles andere als gesund. Sie raubt uns jegliches Glücksgefühl. Als Internet Unternehmer ist es umso gefährlicher, denn unsere Zeit im Netz sollten wir eigentlich dazu nutzen unser Business aufzubauen. Dabei weiß auch ich nur zu gut, wie schwer es manchmal ist, nicht im Social Media Sumpf zu versinken.

Da wir die Vorteile jedoch nicht außer Acht lassen wollen, müssen wir es schaffen eine gesunde Beziehung aufzubauen. Das heißt: Wir nutzen Social Media, aber werden davon nicht abhängig. Wir bestimmen, wann, wie und wofür wir es nutzen.

So verringerst du deinen Social Media und erhöhst gleichzeitig deine Produktivität

Zu allererst musst du dir ein Zeitfenster setzen, wie lange du pro Tag Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram nutzt. Falls du weißt, dass du sehr viel auf ihnen unterwegs bist, bietet sich für den Anfang ein Zeitfenster von 1,5-2,5 Stunden an. Allerdings nur, wenn du YouTube auch dazu nutzt, um dir relevante, interessante Informationen zu beschaffen (egal ob Hobby oder Arbeit).

Wenn YouTube ausschließlich zur Unterhaltung dient, sollten es pro Tag wirklich nicht mehr als 1,5 Stunden sein.

Auf diese Weise überlegst du dir sehr genau, welche Inhalte du dir eigentlich anschauen möchtest. Und kommst nicht selten zu dem Ergebnis, dass dir eigentlich gar nichts so richtig gefällt oder dich weiterbringt.

Was tun mit Whatsapp, Snapchat, Messenger und Co.?

Hier liegt die eigentliche Gefahr begraben, denn wir können nicht beeinflussen, ob uns jemand eine Nachricht schreibt. Wir können jedoch beeinflussen, wie sehr wir von dem Gefühl, eine Nachricht zu bekommen, abhängig werden.

Irgendwann kann es so schlimm werden, dass wir voll automatisch zu unserem Smartphone greifen, obwohl wir keine Meldungen bekommen haben.

In diesem Falle tust du folgendes:

  1. Lege dein Smartphone so oft es geht einfach ausser Reichweite. Gehe draußen etwas essen, schaue dir einen Film an, koche etwas, fahr zur Uni, zur Schule OHNE Smartphone. Keine Sorge du verpasst nichts.
  2. Du wirst dich nackt fühlen. Irgendwas fehlt. Beobachte wie oft du zu deinem Handy greifen möchtest. Dies ist die kleine Sucht nach dem Dopamin Ausstoß oder netter formuliert: Eine schlechte Gewohnheit.
  3. Suche dir eine Gewohnheit aus, die du stattdessen einführen kannst, die dir guttut. Beispiele: 5x tiefes, bewusstes Atmen, in die tiefe Hocke gehen, Notizblock dabeihaben und Ideen aufschreiben usw.
  4. Immer wenn du merkst, dass du zum Smartphone greifen möchtest, führe deine neue, sinnvolle Gewohnheit um.
  5. Bleib diszipliniert.

Dopamin mit Endorphin ersetzen

Dopamin beschert uns ein kleines Hoch und ein schnelles Hinab. Endorphin (anderes Glückshormon) hingegen wirkt langsam, konstant und bleibt lange im Blut.

Wenn wir es schaffen, Endorphine anstatt Dopamin auszusenden, schaffen wir es, weniger von Dopamin abhängig zu werden. Dementsprechend fällt es uns leichter, nicht auf das Smartphone zu schauen und es kontrolliert für sinnvolle Zwecke einzusetzen.

Wie schaffen wir das?

Indem wir Aufgaben erledigen, von denen wir wissen, dass sie uns vorantreiben. Schreibe deinen Blogartikel. Erledige den Haushalt. Setzte deine neue Webseite auf. Mache die Recherche für deine neue Nischenseite. Gehe zum Sport.

Bring dich in den Zustand, in welchem du mit dir selbst zufrieden sein kannst. Und ja, dafür muss man sich manchmal aufraffen. Du kennst das Gefühl, wie zufrieden man den ganzen langen Tag über ist, wenn man sein Soll erfüllt hat.

Fazit

Die Methode hört sich leicht an, erfordert aber absolute Disziplin und Hartnäckigkeit. Es wird dir aber umso leichter fallen, wenn du wirklich beginnst, Endorphine zu produzieren.

Am Ende hast du nicht nur mehr Aufgaben erledigt, sondern du bist auch glücklicher und kommst schneller an dein Ziel.

Viel Erfolg!

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5 Comments

  1. Hallo Jessica,

    letztes Jahr im August hatte ich einer Freundin erzählt, dass ich eigentlich mal ein Buch schreiben wollte, meine Tochter mir nun aber erstmal für den Anfang einen Zugang zu einem Blog „meineblauestune.blogspot. de“ geschaffen hat. Die Freundin leitete mir zur Unterstützung deinen Newsletter weiter, den ich seitdem sehr interessiert lese.

    Den heutigen Artikel fand ich ganz besonders passend für mich, denn ich habe mich die letzten Wochen beobachtet, dass es wie eine Art Sucht geworden ist, schnell noch einmal auf Instagram zu schauen. Ich bin sonst nicht süchtig und war eigentlich immer recht stolz darauf ;-)

    Da ich erst mit 56 Jahren angefangen habe, soziale Medien zu nutzen (früher habe ich immer gesagt „Oh Mädels macht doch nicht so viel an euren Smartphones…) habe ich natürlich ganz besonders viele Fragen. Ich möchte eine schöne kleine Blogseite haben und vielleicht irgendwann auch mal damit etwas Geld verdienen. Aber da ich mich nicht regelmäßig mit aktuellen Ansichten meiner Person dort einbringen will, versuche ich, mir geduldig anzueignen in welcher Art und Weise ich etwas bekannter werden kann.

    Demnächst wir mir jemand helfen einen blog über WordPress anzulegen. Da bin ich gespannt.

    Danke für deine guten Hinweise – einige technische überfordern mich noch etwas – aber vielleicht verstehe ich die auch bald.

    Viele Grüße,
    Pia

  2. Hallo Jessica,

    Ich verfolge deinen Blog und Newsletter nun schon eine ganze Weile und dieser Artikel kam heute genau zur richtigen Zeit ☺

    Denn nachdem ich nun seit einer Stunde mit meinem Smartphone sinnlos auf der Couch rumgammel, werde ich es jetzt aus meiner Reichweite verbannen, um endlich das verdammte Ebook weiter zu schreiben! Und mindestens zwei Blogartikel zu beenden.

    Ich lege das Ding echt oft weg…ertappe mich aber doch immer wieder dabei! „Nur mal schnell gucken“ wird dann zur zeitfressenden Dauerbeschäftigung.😏

    Liebe Grüße und danke für deinen tollen Blog und Newsletter 🌼

    Charlotte

  3. Ich habe mir das „mal eben schauen, was die anderen so schreiben“ total abgewöhnt. Ich habe früher öfter mal aufs Handy geschaut und mich drin verloren. Um mir das abzugewöhnen habe ich es genau so gemacht, wie in diesem Artikel auch schon erwähnt. Ich habe das Handy aus meiner Reichweite gelegt, so war die Faulheit größer aufzustehen, als aufs Handy zusehen. Jetzt bin ich Konzentrierten und viel mehr bei der Sache. Ich kann jedem nur empfehlen, dass Handy öfter mal aus der Reichweite zu legen.
    LG

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