So verkaufst du vielen Menschen dein Produkt und kannst nachts gut schlafen

Das Zeitalter der digitalen Güter ist nicht nur angebrochen, sondern längst in vollem Gange. Die meisten Internetunternehmer haben hier ihre Passion gefunden und der Markt scheint unersättlich. An jeder Ecke werden digitale Waren verkauft und die Gewinnspannen sind auf Grund der nicht existenten Produktionskosten enorm. Hier will jeder mitmischen und einen Teil der Nachfrage befriedigen.
Vor allem Einsteiger haben hier gute Chancen, denn im Gegensatz zur „realen“ Wirtschaft benötigt man hier kein riesiges Kapital, keine Angestellten und keine großen Fabrikhallen in Übersee.
Die Barrieren sind also denkbar niedrig und so versuchen sich viele Einsteiger daran, diese Herausforderung zu meistern. Oft resultiert das in minderwertigen Produkten, welche mit einer nicht durchdachten Verkaufsstrategie auf den Markt geworfen werden. In der Regel scheitern diese jungen Unternehmer und sind frustriert – mit der richtigen Herangehensweise hätten sie jedoch erfolgreich werden können.

Wer ein digitales Produkt entwickeln und verkaufen will muss sich zunächst im Klaren sein, dass auch hier ein gewisser Standard erfüllt sein muss, damit die Käuferschaft zufrieden und glücklich ist. Nur weil man keine nennenswerten Produktionskosten hat, ist dies noch lange keine Rechtfertigung dafür minderwertige Ware zu entwickeln. Für ein solches Verhalten bekommt man schnell die Quittung in Form von negativen Bewertungen und schleppenden Verkäufen. Stelle also sicher, dass du ausreichend Zeit und Liebe in die Entwicklung steckst und deine Freunde/Kollegen als Betatester gewinnst, um ehrliche Meinungen und Verbesserungsvorschläge zu erhalten.

 

Das beste Produkt ist noch keine Erfolgsgarantie

Das Internet ist voller guter Produkte und manche von ihnen sind ein Erfolg, andere wiederum völlig unbekannt. Es wird so viel produziert, dass man sich unmöglich alles ansehen kann. Ein gutes Marketing muss her, damit die Menschen auf das Produkt aufmerksam werden und es sich ansehen. Reine Mund-zu-Mund Propaganda scheitert in den aller meisten Fällen und hemmt den Absatz ungemein.

Die Welt des Internets ist ausgesprochen schnelllebig und oft ist ein Produkt was heute Spitzenklasse hat morgen schon nicht mehr up-to-date. Aus diesem Grund sollte man sich mit dem Verkauf beeilen und ihn so schnell wie möglich voran treiben. Findet man einen Marketingkanal dessen Rendite positiv ist, ist dem Verdienst keine Grenze gesetzt. Wie viel würdest du investieren, wenn du für jeden Euro zwei erhältst?

 

Die richtige „Verkaufsmasche“ ist entscheidend

Selbst wenn ein Produkt aller erste Sahne ist und du durch ein geschicktes Marketing viele Personen erreichst, ist dies noch immer kein Erfolgsgarant. Was nun fehlt ist eine gute Verkaufsmasche, die den Kunden dazu bewegt auf den “Kaufen”-Knopf zu drücken.

verkaufenUm dies in die Tat umzusetzen, gibt es verschiedene Konzepte, welche den Käufer beeinflussen und in Kauflaune bringen. Verschiedene Methoden erleben wir Tag für Tag und jeder ist ihnen schon regelmäßig zum Opfer gefallen. Wenn Klamottengeschäfe laute Musik laufen lassen, beliebte Waren im Supermarkt auf Augenhöhe platziert werden, oder ein neuer Werbeclip im TV zu sehen ist, sind dies alles Versuche unser Kaufverhalten zu beeinflussen. Die Werbeindustrie gibt gigantische Summen für diese Zwecke aus und tut dies nicht ohne Grund. Auch wenn viele anders denken – es funktioniert und unterbewusst wird mehr gekauft.

Auch du kannst bekannte Verkaufsstrategien anwenden um mehr Produkte zu vertreiben. Dazu muss man kein Marketing studiert haben, sondern lediglich etwas Wissen anlesen und sich in den Kopf des Kunden hineinversetzen. Nachfolgende Tipps helfen dir bestimmt und werden deine Verkaufsraten in die Höhe treiben.

 

Bringe in Erfahrung wieso jemand dein Produkt kauft

Wer klar bei Verstand ist, hat hinter jedem Kauf bestimmte Absichten. Wer ein neues Smartphone kauft will im Freundeskreis mithalten, vernetzt bleiben, oder einfach keinen Trend verpassen. Jemand der einen Bausparvertrag unterschreibt träumt davon eines Tages mietfrei zu leben, eine Familie zu gründen und ein Vermögen aufzubauen und jemand der sich im Fitnessstudio anmeldet, will eines Tages mit einem Astralkörper den Strand entlang spazieren und neidische Blicke auf sich ziehen.

Finde heraus was deine Käufer antreibt und mit welchen Wünschen sie deine Website besuchen. Triff ihren emotionalen Nerv und biete ihnen genau das, wonach sie suchen. Hör auf die Vorteile deines Produktes in den Vordergrund zu stellen, sondern preise das Gefühl nach dem Kauf an. Beschreibe wie der Käufer seinen großen Zielen näher kommt und wie sein Leben sich verbessern wird.

 

Baue Zeitdruck auf und limitiere dein Angebot

Sehr viele Besucher haben Interesse an deinem Produkt und das nötige Geld für den Kauf. Sie wollen aber lieber noch eine Nacht darüber schlafen, oder warten auf ein besseres Angebot. Dabei vergessen sie dich völlig und greifen vielleicht später zu einem anderen, schlechteren Anbieter.

Um dies zu vermeiden hilft es sehr dein Angebot zeitlich zu limitieren, oder eine begrenzte Stückzahl anzubieten. So weiß der potentielle Käufer direkt, dass er sich zügig entscheiden muss. Dabei wird er Angst haben, dass ihm dieses einmalige Angebot durch die Lappen geht und die Kaufbereitschaft wird gesteigert.

 

Baue Empfehlungen von aktuellen Kunden ein

Im Internet gibt es viele Betrüger und Menschen die dich noch nicht kennen werden stets im Hinterkopf haben, dass du einer von ihnen sein könntest. Sie fürchten, dass du mit dem Geld durchbrennst und sie keine Gegenleistung erhalten. Um dem entgegenzuwirken kannst du deine glücklichen Kunden fragen, ob sie so nett wären ein ehrliches Feedback abzugeben.
Dadurch bekommst du nicht nur freundliche Empfehlungen, sondern zeigst Fremden, dass du ein seriöser Anbieter mit einem guten Produkt bist.

 

Biete eine Geld-zurück Garantie

Eine weitere Sicherheit gibst du den Kunden, indem du eine Geld-zurück Garantie anbietest. Viele haben davor Angst, da sie fürchten, dass alle Käufer später ihr Geld zurückfordern, doch wenn du ein gutes und hilfreiches Produkt hast, wird dies nicht passieren.
Natürlich wird es immer jemanden geben, der dich übers Ohr hauen will, aber diese Kunden kannst du eh nicht gebrauchen. Wer unzufrieden ist, hinterlässt meist negative Bewertungen und stänkert. Wenn du ihm einfach sein Geld wiedergibst, machst du langfristig eine gute Entscheidung.

 

Ist es moralisch vertretbar mit allen Tricks und Kniffen zu verkaufen?

moralisch verkaufen

Viele Menschen haben große Angst davor jemandem etwas zu verkaufen. Sie fürchten sich, dass der Kunde unzufrieden sein könnte, sich bedrängt fühlt oder denkt, dass man nur an sein Geld will. Besonders wenn man sich bewusst Gedanken darüber macht, wie man mehr Menschen zum Kauf bewegen kann, gehen viele Verkäufer auf die Barrikaden. Sie wollen, dass der Kunde aus freien Stücken auf die Website kommt, selbst den Wert des Produktes erkennt und anschließend den Kauf tätigt. Dies wird so aber nur in den aller wenigsten Fällen passieren.

Ein guter Verkäufer erkennt die Probleme der Zielgruppe, löst diese mit einem Produkt und serviert es dem Besucher so, dass dieser sofort interessiert ist und zuschlägt. Der Kauf sollte immer in einer Win-Win Situation münden, in der du das Geld und der Kunde die Lösung seines Problems bekommt. Je mehr Menschen dieses Angebot annehmen, umso mehr Freude kannst du erzeugen. Ist es da nicht deine Aufgabe für Bekanntheit und Umsatz zu sorgen? Ist es nicht ein schönes Gefühl, wenn man anderen Menschen helfen kann?

Diese Fragen kannst du sofort mit einem dicken JA beantworten, wenn du wirklich alles dafür getan hast, dass dein Produkt einzigartig gut ist und im Vordergrund die Problemlösung für den Menschen steht! Nur dann kannst du die oben genannten Tipps ohne schlechtes Gewissen anwenden.

Die Kunst des Verkaufens ist eine Fähigkeit, die von vielen als etwas schlechtes angesehen wird. In Wahrheit ist dieses Talent aber überlebenswichtig und jeder von uns sollte daran arbeiten es zu verbessern. Schließlich tritt man alltäglich als Verkäufer auf. Egal ob man in der Schule ein Referat hält, auf der Arbeit ein Projekt abliefert, oder sich um eine neue Stelle bewirbt. Auch beim Buhlen um einen Partner müssen wir Verkaufsgeschick unter Beweis stellen und uns in einem guten Licht präsentieren. Wer sich hier lieber versteckt überlässt der Konkurrenz das Feld und hat automatisch verloren.

 

Weiterführende Blogartikel :

Die 6 Schlüsselfaktoren nach Cialdini (Auch zum Anhören- 2 Teile)

Besser verkaufen – Mit einer Kiste? (Auch zum anhören)

Emotional Selling – Was dein Kunde wirklich will

 

Passende Lektüre:

Kybernetisches Verkaufstextersystem*

Verkaufstexter Kompedium*

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2 Comments

  1. Hallo Jessica
    Ich lese deine Blogs ja nun schon etwas länger und diesesmal muss ich mal ein paar Ergänzungen zu deinem Artikel geben. Da ich gerade in der Entwicklungsphase eines Start-up Unternehmens bin, weiss ich was du sagen willst aber ganz so einfach ist es nicht. Einen gewisser Standard zu erfüllt, damit die Käuferschaft zufrieden und glücklich ist, was heißt das? Es ist doch so, wenn du Kunden fragst was sie wollen, kann dir keiner genau sagen was er eigendlich wirklich will. Und um erfolgreich zu sein hat es auch nichts mit Verkaufsmasche zu tun. Egal ob Gründer oder bestehende Unternehmen die neue Produkte auf den Markt bringen wollen. Als erstes geht es nicht darum wieviele Produkte du anbietest, sondern um validierte Lernprozesse anzuwenden. d.H. mache das was der Kunde braucht. Frage dich wozu wollen Kunden deine Plattform, Dienstleistung oder Produkt nutzen. Finde heraus welche Dienstleistungen/Produkte die wichtigsten sind, denn jedes Produkt ist ein Experiment, das es zu entwickeln gilt. Hinter jeder Dienstleistung/Produkt muss man sich fragen, wenn ein Kunde Produkt X benutzt welchen Nutzen hat er und dann kann man sich fragen wie entdecken Kunden dein Produkt/Dienstleistung. Dafür kann man dann auch mal dein Community Buch zu Hand nehmen. Fazit ist aber Produkte und Strategien müssen an die Kundenwünsche angepasst werden. Es stimmt Angst brauchst du nicht zu haben, mache Umfragen in der Zielgruppe und nicht bei Freunden /Verwandten, die sagen immer oh wie toll. MIr ist dein Artikel zu unstrukturiert und zum anderen auch etwas altmodisch gedacht. Im Zeitalter des Web 2.0 muss man andere Wege gehen und da tuen sich die meisten Unternehmen oder die die es werden wollen noch sehr schwer. Man denkt viel zu oft, das die eigene Meinung über ein Produkt/Dienstleistung genau das ist was meine Zielgruppe jetzt braucht. Und das wird dann noch verstärkt mit Chacka Aussagen wie Zeit-Druck, „Geld zurück“ (was für ein Blödsinn-ich will Geld verdienen und nicht Geld zurück geben, den das bedeutet doch mein Produkt ist Sch….), oder Verkaufsmasche. Als Entrépreneur kann nur allen den Tip geben. Testet was das Zeug hält und geht nach draussen, um zu sehen was wirklich auf der Strasse los ist. Nach dem Motto: bauen, testen, lernen und dann kannst Du auch Nachts gut schlafen ;)

    1. du scheinst ja ein richtiger Experte zu sein Eberhard. So viel Text von einem so erfahrenen Internet entrepreneur ist schon der Hammer. :-p

      Spaß beiseite. An deinen Ausführungen erkennt man klar und deutlich, dass du noch nie ein digitales Produkt online verkauft hast und wahrscheinlich auch nie eins verkaufen wirst .

      Deine Ahnungslosigkeit wird nur von deinem Hochhuth übertroffen

      Nichts für ungut aber wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Presse Falten…..

      Zum Artikel: echt spitze. Ich bin ganz klar ein Fan von deinem Schreibstil Jessica . Weiter so

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