Zenkit – das Produktivitätstool als Trello Alternative im Test

Im Bereich der Produktivitätstools gibt es jede Menge Softwares und Onlinelösungen. Trello, Asana, Wunderlist, Sevdesk… vermutlich könnte ich den ganzen Artikel mit einer Liste potenzieller Tools füllen, aber…

… heute möchte ich mich ganz speziell auf „Zenkit“ konzentrieren. Vermutlich weißt du schon, dass ich eigentlich ein leidenschaftlicher Trello-Fan bin, wodurch es mir ein wenig schwerfällt, neutral zu bleiben.

Doch ich werde mein Bestes geben, um dir einen guten Einblick in die Vor- und Nachteile dieses alternativen Produktivitäts- und Organisationstool zu geben. Also: Was kann Zenkit?

Auffällig minimalistisch

Zuallererst wird ersichtlich, wie minimalistisch das Tool ist. Nachdem die Webseite aufgerufen ist (Zenkit ist ein onlinezentriertes Tool) und ich mich angemeldet habe, stehe ich vor einem fast leeren Bildschirm. Lediglich der Button „neue Collection“ ist zu sehen, auf dem ich gleich mal drauf klicke. Es stellt sich heraus, dass mit „Collection“ einfach ein Projekt gemeint ist.

Zenkit Startbildschirm

An dieser Stelle ist es möglich, eine komplett neue Collection zu eröffnen oder aus einer externen Quelle ein bereits angefangenes Projekt zu übertragen. Was ich den ersten Schritten zugutehalten muss, ist, dass es keine Ablenkungen und keine unnötigen Infos gibt. Dieser Punkt ist gar nicht so unwichtig, da ein Produktivitätstool aus meiner Sicht schnell verständlich sein und schnellstmöglich das eigene Business unterstützen soll. Ich möchte schließlich keinen Einführungskurs besuchen müssen, um das System zu verstehen…

1 + 3 verschiedene Organisationssysteme

Bis auf, dass die Oberfläche in einem recht langweiligen Grau gehalten ist, erinnert sie bereits sehr stark an Trello. Vor mir erscheinen drei Spalten, die in den Phasen „zu bearbeiten“, „in Bearbeitung“ und „erledigt“ unterteilt sind. Innerhalb dieser Spalten kann ich sogenannte Items anlegen, welche als Informationsbündel für eine bestimmte Aufgabe zu verstehen sind.

Zenkit Workspace

Das Prinzip ist hierbei, dass man die verschiedenen Items einfach via Drag & Drop zwischen den Spalten herschieben kann und dadurch den Überblick über den gesamten Arbeitsberg sehr leicht behalten kann. Auch ich habe mit diesem Organisationssystem seit jeher gute Erfahrungen gemacht, weil es simpel und übersichtlich ist.

Das eben beschriebene System ist jedoch nur eines von insgesamt vier möglichen. Neben dem „Kanban“ Prinzip gibt es noch die Liste, den Kalender und die Tabelle.

Die Liste:

Die Liste ist etwas unübersichtlich und ermöglicht eigentlich nur eine simple Auflistung der Items. Alle Informationen müssen immer im Item selbst eingetragen werden. Da ist Kanban die definitiv bessere Organisationsfläche.

Zenkit Listenansicht

Der Kalender:

Hier werden die Items lediglich in eine Kalendercache eingetragen. Das erinnert stark an die Termineintragung im iPhone-Kalender, auch wenn die Items natürlich mehr Spielraum für Informationen bieten.

Zenkit Kalender

Die Tabelle:

Hier wäre die Oberfläche in etwa mit Excel zu vergleichen. Projekte werden untereinander aufgelistet, während nebeneinander übersichtlich das Fälligkeitsdatum, die Beschreibung und weitere Informationen eingetragen werden können – kinderleicht.

Tabellenansicht in Zenkit

Die Itemerstellung – ziemlich übersichtlich und schnell erledigt

Nach der Oberfläche wollen wir nun einen Schritt tiefer gehen und die Itemerstellung etwas genauer betrachten. Die kleinen „Karten“, die im Kanban-System einfach von Spalte zu Spalte gezogen werden, lassen sich mit allerhand Informationen füllen. Dabei hilft das sich rechts öffnende „Ausfüllformular“ enorm. Du bekommst nämlich eine große und übersichtliche Fläche, um die Infos einzutragen und zudem wird dir die sinnvolle Strukturierung durch vorgegebenen Felder erleichtert.

So trägst du exakt in der folgenden Reihenfolge alle Informationen pro Feld ein:

  • Festlegung der Phase „zu bearbeiten“ usw.
  • Beschreibung
  • Fälligkeitsdatum
  • Zugewiesen an
  • Anhänge (hier können Dateien hochgeladen werden)
  • Optional kannst du hier Felder hinzufügen wie eine Checkliste oder ein einfaches freies Feld

Zenkit Items bearbeiten

Nach dieser vorgegebenen Struktur sind eigentlich alle Infos abgedeckt, die eine Arbeit benötigt. Unterhalb dessen aber werden alle getätigten Handlungen protokolliert, Kommentare angezeigt und etwaige Änderungen können noch einmal nachvollzogen werden.

Unterm Strich finde ich das Itemsystem sehr gut und überaus simpel. Positiv ist vor allem, dass der gesamte Arbeitsablauf leicht nachzuvollziehen ist. 

Was kostet Zenkit?

Zenkit ist in der Grundversion komplett kostenlos. Extrem praktisch finde ich, dass man von Beginn an alle Funktionen nutzen kann und nicht upgraden muss. Lediglich dann, wenn der Pool an Benutzer größer wird, steigen auch die Kosten.

Konkret bedeutet das, dass man als Einzelperson, sowie als Team mit bis zu 5 Benutzern keinen Cent bezahlen muss und dabei alle wichtigen Funktionen benutzen kann. Einzig und allein die erstellbaren Items sind auf 5000 beschränkt.

Erst dann, wenn die Teamgröße die 5 Personen übersteigt, fällt für jeden eingetragenen Benutzer eine monatliche Gebühr von 9€ pro Monat an.

Zenkit Kosten

Die direkt anfallenden monatlichen Kosten, die mit der Anmeldung der 6. Person einhergehen, belaufen sich damit anschließend auf 45€.

Im Vergleich dazu ist Trello allerdings nicht wirklich besser oder schlechter. Lediglich anders. Hier zum Beispiel ist jeder Nutzer kostenfrei, dafür aber das Funktionsspektrum anfänglich eingeschränkt. Du musst abwägen, welche Funktionen für dich persönlich wichtig sind. Für das Trello Businesspaket zahlt man anschließend 9,99 pro Monat pro Nutzer, dafür bekommt man auch eine weitaus längere Liste mit Funktionen als bei Zenkit.

Fazit: Zenkit ist schlichtweg simpel

Wem Trello ein Stück weit zu groß wirkt und wer nach einer schlichteren Lösung sucht, kann sich definitiv mit Zenkit anfreunden. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Trello keineswegs unübersichtlich ist. Ich würde es eher so formulieren, dass Zenkit einfach nur noch einmal ein Stück weit minimalistischer konzipiert wurde. Die Organisation funktioniert fast auf dieselbe Art und Weise, während Zenkit ebenfalls die Möglichkeit bereithält, sich mit dritten Plattformen wie Dropbox, Google Kalender uvm. zu synchronisieren.

Ansonsten ist insbesondere die Itemerstellung von Zenkit sehr gut durchdacht.

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